Burgerlich

Premium-Konzept in Köln gestartet

Ende April war es so weit: Die Formel mit dem Namen 'Burgerlich' und der Unterzeile 'no ordinary Hamburger' eröffnete in Köln, Hohenzollernring 25, ihre Piloteinheit. Ein Fast Casual-Konzept, das voll der aktuell angesagten Homemade-Philosophie gehorcht.

Das heißt: Fleisch für die Burger-Patties wird vor Ort gewolft und geformt, die verschiedenen Buns (Brioche, Sesam und Vollkorn) werden ebenfalls frisch in der Restaurantküche gebacken – Analoges gilt für diverse Kartoffelspezialitäten sowie Homemade-Drinks (hauptsächlich Limonaden und Eistee).

Das Better Burger-System mit gut einem Dutzend verschiedenen Burger-Versionen im Kernsortiment (5,00 – 7,75 €) präsentiert seinen Charakter vor allem in den Details – sprich, in Zutaten wie sonnengereiften Tomaten, Lollo Bionda-Salat oder etwa hausgemachten Saucen. Wie es heißt, waren fürs perfekte Burger-Patty über 60 Tastings nötig, um zu einem perfekten Ergebnis zu kommen.

Die beiden Unternehmer der Burgerlich GmbH mit Sitz in Hamburg, Sven Freystatzky (früher Gosch, Campus Suite, bagel brothers, Jim Block usw.) und Gregor Gerlach (Gesellschafter und CEO von Vapiano, Seaside Hotels usw.), bringen ausgesprochen viel systemgastronomische Erfahrung mit. Sie haben zwei Jahre an der Formel gearbeitet. Denn: Man hat ein neues bzw. junges Marktsegment im Auge, das in den nächsten Jahren großes Wachstum verspricht. Dies zeigen Frontrunner-Märkte wie Großbritannien und USA.

Und natürlich gilt auch in Deutschland: Millionen Menschen, die mit Hamburgern als Quickservice-Produkt groß geworden sind, verlangen jetzt nach höherwertigen Angeboten. Sie wollen und können sich dies auch leisten. (Nebenbei: Gourmet-Burger-Konzepte verstehen sich zurzeit geradezu als Epi-Zentrum der Gründerszene in diversen deutschen Großstädten. Sie reizen also nicht nur Profis, sondern auch Neueinsteiger in die Branche.)

Zurück zu Burgerlich: Das anspruchsvolle Design-Konzept ist Sache des Mailänder Star-Designers Matteo Thun – wie auch bei Vapiano. Solide Haltbarkeit, Funktionalität und Lifestyle stehen im Vordergrund – eine Ästhetik, die gefällt. Wunderschön: ein kupferner Lampenwald über der runden Bar (Weine, Biere, Cocktails usw.) – insgesamt knapp
100 Sitzplätze auf fast 160 qm Fläche. To go-Umsätze werden separat abgewickelt.

Und noch etwas: Der Kunde bestellt digital (versenkbare elektronische Speisekarten), Service-Mitarbeiter bringen die Bestellungen an die Tische und bezahlt wird mit einem Check out-System.

Da wurde ordentlich Geld in die Hand genommen, denn das Ziel heißt ganz klar: Multiplikation. Noch 2014 soll im Norden der Republik ein weiterer Betrieb eröffnen – so viele Testeinheiten wie nötig, so frühe Expansion wie möglich.

www.burgerlich.com
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