Qualifikation für Migranten in der türkischen Gastronomie

Hamburg: Noch Plätze frei! Zusammen mit dem Grone-Bildungszentrum für Gastronomie und Ernährung bietet 'Unternehmer ohne Grenzen' ab dem 22. September 2003 eine 6-monatige Qualifikation zum Küchenhelfer in der türkischen Gastronomie an. Ansprechen möchte man Migrantinnen und Migranten, die bereits 3 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben und weniger als 12 Monate arbeitslos sind. In dem 3-monatigen Theorieblock im Grone-Bildungszentrum geht es um Gartechniken, Küchen- und Lebensmittelhygiene, Lagerhaltung, Arbeitsschutz, Rohstoff- und Speisenkunde. Im Bereich Fachrechnen geht es um Auffrischung von Grundrechenarten, aber auch darum, Rezeptmengen berechnen zu können. Beispiel: Wie viel Kilo Rinderhackfleisch werden für 150 Portionen Börek benötigt? "Der Praxisbezug steht bei uns im Vordergrund", sagt Marianne Daub, Schulleiterin im Grone-Bildungszentrum. Umgesetzt und vertieft wird das Erlernte anschließend in einem 3-monatigen Praktikum in renommierten Restaurants. Begleitet wird das Praktikum der Organisation von 'Unternehmer ohne Grenzen'. "Während des Praktikums sind wir kontinuierlich im Gespräch mit den Praktikumsbetrieben und den Teilnehmern, um damit die für beide Seiten wichtigen Qualitätsstandards einzuhalten", erläutert Yesim Fadia, Projektleiterin bei Unternehmer ohne Grenzen. "Das Projekt hat zwei positive Aspekte: Einerseits mangelt es an Fachkräften in der türkischen Gastronomie, andererseits besteht bei Migranten Bildungsbedarf." Alle Teilnehmer in feste Arbeitsverhältnisse zu bringen ist das Ziel dieses Projektes. Das Projekt wird vom Arbeitsamt Hamburg und aus den Europäischen Sozialfonds gefördert. Anmeldung und weitere Informationen: Yesim Fadia (Unternehmer ohne Grenzen), Tel.: 040.43183063, y.fadia@unternehmer-ohne-grenzen.de Projekt im Detail & Anmeldeformular: PDF-Download



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