R+V-Betriebsgastronomie auf Nachhaltigkeitskurs

Seit 8. April fließt aus sämtlichen Vollautomaten der Wiesbadener R+V Direktion fair gehandelter Kaffee: ein weiterer Schritt im umfangreichen Nachhaltigkeits-programm eines der größten deutschen Versicherer.

Mit der Entscheidung zahlen Kaffeetrinker bei R+V jetzt sechs Cent mehr pro Getränk. Geschäftsführung und Betriebsrat lobten einstimmig den Wechsel zum Fair-Trade-Kaffee. Personalvorstand Hans-Christian Marschler betonte: „Mit einem Verbrauch von sieben Tonnen Kaffee pro Jahr allein in Wiesbaden tragen wir alle einen kleinen Teil dazu bei, dass sich die Situation der Kaffeebauern verbessert.“ Auch in den Tagungsräumen wird nun Fair-Trade-Kaffee ausgeschenkt.

Zeitgleich zum Verkaufsstart des Fair-Trade-Kaffees präsentiert die Betriebsgastronomie eine weitere nachhaltige Neuigkeit: Zwei bis drei Mal pro Woche steht künftig ein nachhaltiges Menü zur Auswahl auf dem Speisenplan. In Wiesbaden gibt es weniger Fleischgerichte, dafür aber ein größeres vegetarisches Angebot. Das heißt konkret täglich maximal zwei Hauptgerichte mit Fleisch, zwei vegetarische Menüs, mindestens zweimal pro Woche Fisch und jeden Tag ein umfangreiches Salat- und Gemüsebuffet. „Für die Liebhaber von Currywurst, Schnitzel und Co. wird es aber auch weiterhin ein attraktives Angebot geben“, versichert Thomas Walter, Abteilungsleiter Gastronomie und Services.

Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit in der R+V-Betriebsgastronomie ist auch Resultat einer bundesweiten Umfrage der Abteilung Gastronomie/Services von 2012: Dabei wünschten 81 Prozent der R+V-ler, dass die Gastronomie noch mehr Wert auf Nachhaltigkeit legt. Acht von zehn Mitarbeitern waren bereit, für fair gehandelte Produkte mehr zu zahlen. Falls die neuen Nachhaltigkeitsangebote bei den Kunden gut ankommen, plant R+V eine Ausweitung auch auf andere Standorte.

www.ruv.de




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