Regionalität schlägt Bio-Siegel

Die Herkunft von Lebensmitteln ein immer wichtiger werdender Faktor.
Ein aktuelle Untersuchung für die 1.800 Verbraucher im November 2009 befragt worden waren (You-Gov-Psychonomics AG, Köln), kommt zu diesem Ergebnis. Bio-Gütesiegel tragen eher zur Verwirrung als zur Kaufentscheidung bei. Die Herkunft aus der Region ist dagegen eines der wichtigsten Kriterien der Lebensmitteln.

"Da zertifizierte Produkte meist mit einem höheren Preis einhergehen, stellen Lebensmittel aus der Region für viele Verbraucher eine günstige Alternative dar, um eine subjektiv höhere Kontrolle über die Produktbedingungen zu erlangen", so zu den ersten Studienergebnissen.

Unter dem Titel "Bio, Öko, fairer Handel - was zählt und wer zählt?" sollten LEH-Kunden darüber Auskunft geben, welche Gütesiegel für sie kaufentscheidend sind.

85 % der Befragten haben nach eigenen Angaben durch die Vielzahl der Gütesiegel den Überblick verloren. 58 % zweifeln ohnehin an deren Glaubwürdigkeit, immerhin 20 %  halten sie für völlig unglaubwürdig.

Die Untersuchung bezieht sich auf den Lebensmitteleinzelhandel. Doch natürlich sind die selben Menschen auch in der Gastronomie Nachfrager und ändern hier ihre Haltung nicht komplett. Die Untersuchungs-ergebnisse haben also durchaus auch Aussagekraft im Außer-Haus-Markt.

Dennoch legen immer mehr Kunden Wert auf biologisch kontrollierte Ware. Knapp jeder zehnte Befragte hat Bio-Produkte bei jedem Einkauf im Wagen.

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