Olympiade 2016

Rekord in den Mensen

In der Mensa des olympischen Dorfes sind rund 2.500 Mitarbeiter im Catering-Einsatz, um täglich 60.000 bis 70.000 Mahlzeiten an über 18.000 Athleten, Trainer und Betreuer auszugeben. Zubereitet werden die Portionen von einem amerikanischen Caterer.

Zur Wahl steht die "Küche der Welt": An zehn verschiedene Essensstationen gibt es von arabisch und italienisch über französisch bis hin zu brasilianisch und asiatisch alles, was das Sportlerherz begehrt. Weitere fünf Buffet-Stände bereichern das Angebot. Die Küche ist auf alle Geschmäcker eingestellt, von Gegrilltem bis zum Vegetarischen, von vegan bis koscher.

Athleten unzufrieden

„Der ganze Globus wird kulinarisch abgedeckt“, sagt Michael Schirp, Presseattaché des deutschen Teams. Es mangele an Alternativen im Dorf, heißt es hingegen aus Sportlerkreisen. In der riesigen Mensa, so groß wie zwei Fußballfelder, hätten die Teilnehmer oft Mühe herauszufinden, was gerade serviert werde, und ein Restaurant mit brasilianischem Angebot sei kulinarisch nicht der Rede wert. Da greifen eben auch Spitzensportler zu Fast Food von McDonald’s.

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