Rekordverzehr von Brot

Mit 86,9 kg pro Kopf und Jahr isst der Bundesbürger 2004/'05 so viel Brot, Brötchen und Kleingebäck wie noch nie. Das berichtet die Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung (GMF), Bonn, bei ihrer Jahres-Pressekonferenz in Sachen Brot. Auf den Tag umgerechnet sind das exakt 238 g. Damit liegt Deutschland in der Europäischen Union unverändert an der Spitze.



Zum Vergleich: der Pro-Kopf-Verbrauch in früheren Getreidewirtschaftsjahren (vor 1989/'90 nur alte Bundesländer):



  • 1974/'75: 69,0 kg Jahr/Kopf
  • 1979/'80: 73,3 kg Jahr/Kopf
  • 1989/'90: 79,8 kg Jahr/Kopf
  • 1999/'00: 84,8 kg Jahr/Kopf


Im letzten Getreidewirtschaftsjahr haben die deutschen Mühlen 5,5 Mio. t Mehl und Schrot aus Weizen und Roggen für die heimische Verwendung hergestellt. Das sind gut 2 % mehr als im Vorjahr. Zunehmend größere Anteile des Brotgetreides werden außerhalb der klassischen Bäckerproduktion verwendet, beispielsweise für Teigwaren, Tiefkühlprodukte und Snacks.

www.gmf-info.de

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