Ikea Deutschland

Restaurantkette geplant?

OK, jetzt wissen es alle. Alle Leser der Süddeutschen, des Stern, von Brigitte, eKitchen, chip.de und so fort. Ikea plant also eine eigenständige Restaurantkette. In Deutschlands Innenstädten. Losgelöst von den Möbelhäusern. In absehbarer Zeit.

Die Nachricht, kürzlich losgetreten von der Süddeutschen (oder, wer es genauer wissen will, schon im April dieses Jahres von der US-Plattform fastcompany.com), pflanzte sich im digitalen Revier hemmungslos fort. Aus einer Vermutung wurde im Handumdrehen eine Tatsache.

 

Spricht ja auch einiges dafür: Schon dreimal hat Ikea in jüngster Zeit in verschiedenen Metropolen der Welt ein gastronomisches Pop-up-Projekt platziert. Es gibt einen Ikea Food Truck, der durch Deutschland tourt und Hot Dogs serviert! Ikea Food wächst schneller als das Möbelgeschäft! (Stimmt so nicht ganz, doch ja, sie machen es gut und günstig, wir reden mal nicht über die Standortkosten ... Ein bisschen Kult ist fraglos auch im Spiel: Ohne ein kulinarisches Mitbringsel wäre der Ikea-Besuch einfach nicht perfekt!)

 

Noch mehr Indizien gefällig? Genau, in Hamburg gibt es einen ersten Downtown-Ikea-Store mitten in Altona. Die Erreichbarkeit des Standorts kommt dem gastronomischen Angebot zugute.

 

Ja, sagt Stavroula Ekoutsidou, Food Managerin Ikea Deutschland: Es ist gelungen, dem Foodservice-Angebot von Ikea ein starkes Profil zu verleihen. Doch nein – Verselbständigung sei definitiv nicht der ins Auge gefasste Weg und stehe nicht zur Debatte, schon gar nicht in absehbarer Zukunft. Das Einkaufserlebnis in den Möbelhäusern mit gastronomischen Offerten zu bereichen und wechselseitig Synergien zu schaffen, bleibt weiterhin die Aufgabe.

 

Zum Gesamtgeschäft von Ikea in Deutschland - im letzten Geschäftsjahr mehr als 4,7 Mrd. €, ein Zuwachs inklusive Expansion von 7,2 % zum Vorjahr - steuerte der Bereich Food/Foodservice 230,6 Mio. € bei. Ein Plus von 4,3 %.

 

www.ikea.com/de/de

 




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