Menue Karussell

Restaurants im Ruhrgebiet laden zum 4-Gänge-Menü

Im Ruhrgebiet dreht im Februar und März das 'Menue Karussel' wieder seine Runden: Insgesamt 116 Gastronomen aus vier Regionen beteiligen sich im neunten Jahr an dieser außergewöhnlichen Marketing-Initiative, hinter der neben Niggemann Food Frischemarkt auch die lokalen Medienhäuser Bauer und Lensing (Ruhr Nachrichten) stehen. Erwartet werden rund 40.000 Gäste, die den teilnehmenden Gastronomen in den eher ruhigen Wintermonaten ein zusätzliches Umsatzvolumen von etwa 2 Mio. € bringen sollen.

Das Prinzip des Menue Karussels ist einfach: Die Restaurants, darunter auch so renommierte Häuser wie das von Zwei-Sterne-Koch Frank Rosin in Dorsten, entwerfen ein Vier-Gänge-Menü, das die Gäste im Februar und März zu einem Festpreis inklusive passenden Weinen, Bier und Mineralwasser ordern können. 2013 machten bei 90 Teilnehmern in Dortmund, Bochum und dem Kreis Recklinghausen rund 33.000 Feinschmecker von dieser Gelegenheit Gebrauch. Mit der neu hinzugekommen Region Emscher/Lippe soll sich ihre Zahl in diesem Jahr noch einmal steigern.

Im Schnitt dürften die Gastronomen über die 2-monatige Laufzeit mit 350 zusätzlichen Gästen rechnen - die Spitzenreiter sogar mit rund 1.000, die Hälfte davon Erstkontakte. Im vergangenen Jahr habe es einen regelrechten Menue Karussel-Tourismus zwischen den einzelnen Städten gegeben. Mit Heißgetränken, Aperitifs & Co. lassen sich außerdem pro Gast Zusatzverkäufe von im Schnitt 5-10 € generieren, so die Erfahrung.

Mitmachen dürfen Betriebe, die - so Herwig Niggemann, der dank seiner langjährigen Branchen-Expertise die meisten teilnehmenden Köche persönlich kennt - "menüfähig sind", sprich: die Vier-Gänge-Folge inklusive Getränke operativ zur Zufriedenheit des Gastes zu leisten vermögen. Und 600 € in den gemeinsamen Marketing-Topf einzahlen, den Sponsoren dann noch einmal mit dem 1,5- bis 2-Fachen der Teilnahmegebühr auffüllen. "Damit haben wir ein schönes Sümmchen für Werbung zur Verfügung, die wiederum den Gastronomen zu Gute kommt. Das Menue Karussel ist nicht darauf angelegt, Gewinne zu erzielen", erklärt Niggemann. "Wir tun im Grund das, was die großen Ketten auch machen: die Kräfte der einzelnen Restaurants bündeln und die regionalen Gemeinsamkeiten herausstellen. Die Aufmerksamkeit für die Aktion ist auch dank regelmäßiger Presseberichte ausgesprochen hoch."

Die Menü-Broschüren werden in einer Auflage von 440.000 Stück gedruckt und auch das Internet spielt bei der Vermarktung eine immer größere Rolle. "Rund 200.000 Mal wurde unsere Homepage während des Aktionszeitraums 2013 aufgerufen", berichtet Niggemann. In der kommenden Runde haben die Gäste außerdem erstmals die Möglichkeit, eine Bewertung des besuchten Restaurants im Internet vorzunehmen.  

www.menue-karussell.de
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