Sachbezugswert für Mitarbeiter-Essen erhöht

Ab Januar 2012 können Unternehmen 2,87 Euro für eine unentgeltliche oder verbilligte Mitarbeiter-Mahlzeit steuerlich anrechnen. Der Bundesrat hat der "Vierten Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung" zugestimmt. Damit steigt der steuerliche Sachbezugswert auf der Grundlage der Verbraucherpreise von bisher 2,83 Euro um 4 Cent.
Dazu können Unternehmen nach den Lohnsteuerrichtlinien weitere 3,10 Euro steuerfrei zuwenden. Dies erhöht den staatlich geförderten Tagessatz für die Mitarbeiterverpflegung auf 5,97 Euro. Damit können Unternehmen ihren Mitarbeitern jährlich bis zu 1.313,40 Euro abgabefrei zukommen lassen.

Damit folgte der Bundesrat einem Antrag der Bundesregierung. Da die Änderungen unmittelbar Auswirkungen auf das Einkommenssteuerrecht entfalten, war die Anpassung der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) im Bundesrat zustimmungspflichtig. Die Erhöhung der Sachbezugswerte für die Mitarbeiterverpflegung entlastet Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen: "Arbeitstäglich stehen nun 5,97 Euro als Verpflegungspauschale zur Verfügung. Dadurch lässt sich der Nettolohn von Mitarbeitern vorteilhaft um 5 bis 7 Prozent erhöhen und das ohne zusätzliche Lohnnebenkosten", kommentiert George Wyrwoll, Corporate Relations Manager und HR-Experte bei Sodexo, die neuen Möglichkeiten.

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