Recklinghausen

Schulen erhalten nach Eklat neuen Caterer

Das Bremer Catering-Unternehmen „Good Food and More“ hat am 18. Oktober den Zuschlag für das Catering an zwölf weiterführenden Schulen in Recklinghausen erhalten. Der erst vor den Sommerferien neu engagierte Duisburger Essenslieferant „Regio Menü Service UG“ wurde von der Stadt bereits im September nach massiven Mängeln wieder fristlos gekündigt.

Mit dem neuen Schulcaterer habe die Stadt eine vielversprechende Lösung gefunden, findet Michael Rembiak, Schulleiter vom Recklinghäuser Gymnasium Petrinum. Der Caterer nimmt seine Arbeit direkt nach den nordrhein-westfälischen Herbstferien am 6. November auf. Zur Wahl stehen den Schulen dann täglich drei Menüs - davon ein Vegetarisches. Eine Salatbar rundet das Angebot ab. Der Preis für ein Essen beträgt 3,80 Euro, wer nur von der Salatbar essen möchte, zahlt 3,10 Euro.

Einstieg ins Onshore-Catering

Für Good Food And More ist es der Einstieg in das Onshore-Catering. Im Jahr 2010 gegründet ist das Unternehmen eigentlich spezialisiert auf das Offshore-Catering auf Schiffen, Hub- und Bohrinseln. So verpflegen die Bremer mit einem 28-köpfigen Team die Mitarbeiter-Crew der größten deutschen Ölplattform „Mittelplate A“ der DEA (Deutsche Erdoel AG) im südlichen Teil des Schleswig-Holsteinischen Wattenmeers.

Seit diesem Jahr will das Unternehmen auch an Festland in der Gemeinschaftsgastronomie an Boden gewinnen. Der Start in die Betriebsgastronomie gelang Mitte August mit dem Zuschlag für das Finanzamt Gelsenkirchen Süd mit täglich rund 90 Essen. Um die Zielgruppen zu erweitern, bewarb man sich für die Essensversorgung an den zwölf weiterführenden Schulen in Recklinghausen – mit Erfolg.

Caterer geht von 650 Essen in Recklinghäuser Schulen aus

„Wir beliefern die Recklinghäuser Schulen ab 6. November täglich aus der Produktionsküche in Gelsenkirchen heraus“, sagt Thomas Schipper, Projektverantwortlicher für das Qualitätsmanagement bei Good Food And More. Man geht von zunächst 650 Essen täglich aus, die morgens frisch zubereitet und dann direkt in die Schulen gefahren werden. „Die Auslieferzeit beträgt maximal 20 Minuten“, sagt Schipper. Man garantiere der Stadt damit ein Maximum an Frische.

Frisch und Regional lautet das Motto

Saucen und Suppen werden selbst angesetzt, die Gemüsefrikadellen sind ebenso hausgemacht. Man lege sehr viel Wert auf die frische Zubereitung der Speisen, sagt Schipper. Zum Einsatz kämen dabei so viele regionale Produkte wie möglich. Nudeln und andere Sättigungsbeilagen stammen zudem aus ökologischer Herstellung.

www.good-food-and-more.com




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