Bremen

Senat beschließt Aktionsplan Gesunde Ernährung

Bremen avanciert zur Bio-Stadt.
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Bremen avanciert zur Bio-Stadt.

Der Bremer Senat hat einen mehrstufigen Aktionsplan zum Thema „Mehr Bio in Schulen, Kitas und Krankenhäusern“ beschlossen. Danach sollen bis 2022 nur noch Bio-Lebensmittel in Kitas und Schulen zum Einsatz kommen.

Mit dem Beschluss werde eine Ernährungswende in der öffentlichen Gemeinschaftsverpflegung eingeleitet, begrüßt Peter Bargfrede, Sprecher vom Agrarpolitischen Bündnis Bremen (ABB) den Beschluss. Die Umsetzung erfolgt in einem gemeinsamen Prozess des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr, der Senatorin für Finanzen, der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der Senatorin für Kinder und Bildung.

Flächendeckende Schulung der Küchenmitarbeiter

Kernelemente sind dabei unter anderem beispielgebende Pilotprojekte und die flächendeckende Schulung des Küchenpersonals. Eltern, Kinder, Patienten und die Belegschaft sollen in die Umstellung mit einbezogen werden. Die Koordinierung des Prozesses übernimmt das Projekt „BioStadt Bremen“.

 

Umsetzung DGE-Standards bis Ende des Jahres

Gleichzeitig sollen bereits bis Ende dieses Jahres die Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bremer Kitas und Schulen verbindlich umgesetzt werden und gleichzeitig verstärkt Lebensmittel aus der Region auf den Tisch kommen. Der Senatsbeschluss sei ein deutliches Signal in Richtung Erzeuger und Produzenten aus Bremen und dem Umland. Zudem sei die Umstellung auch klimapolitisch ein wichtiger Schritt. Bremen liege damit bundesweit ganz vorne, lobt Umweltsenator Joachim Lohse den Aktionsplan.





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