Hamburg

Senatsbock-Anstich im Blockbräu

Mit dem Senatsbock-Anstich im Blockbräu wurde am gestrigen Donnerstag die 5. Hamburger Jahreszeit eröffnet. Das Ereignis nimmt eine im Jahr 1958 begründete Hamburger Tradition der 60er und 70er Jahre auf – es war Polizeipräsident Bruno Georgis, der damals den Zapfhahn in das erste Senatsbock-Fass des Jahres schlug.
Im Bild die sechs Brauer: v.l. Philipp Diener (Gröninger Privatbrauerei), Simon Siemsglüss (Buddelship Brauerei), Oliver Wesseloh (Kehrwieder Kreativbrauerei), Thomas Hundt (Blockbräu), Florian Haider (Brauhaus Joh. Albrecht ), Thomas Kunst (Ratsherrn Brauerei).

Diesmal übernahm den Anstich Moderator Carlo von Tiedemann unter fachkundiger Anleitung der Brauer. „Hamburg kann sich freuen, dass die Brauereien die alte neue Tradition wieder aufleben lassen. Den Senatsbock kennen die Hanseaten seit Generationen. Es ist wichtig, das Altbewährte nicht zu vergessen“, sagte Eugen Block nach dem Anstich.

Um den Brauch wieder aufleben zu lassen, aber gleichzeitig ein zeitgemäßes Geschmackserlebnis zu schaffen, hatten sich die fünf Braumeister der Ratsherrn Brauerei, der Gasthausbrauerei Blockbräu, vom Brauhaus Joh. Albrecht, der Gröninger Privatbrauerei und Kehrwieder Kreativbrauerei zusammengeschlossen und gemeinsam die überlieferte Rezeptur neu interpretiert. Seit neuestem ist auch die Buddelship Brauerei mit dabei.

Gebraut wurde mit fünf Malzen. Seit Oktober 2016 reifte der hochprozentige, dunkle Doppelbock mit 7,7 % Alkohol, bei dem ein Hauch Röstmalzaromen von Zartbitterschokolade und Espresso mitschwingt, acht Wochen in den Lagertanks.

Insgesamt 3.000 l der starken, schwarzen, norddeutschen Spezialität mit ihrem kräftigen Aroma kommen in den sechs Brauhäusern zum Ausschank.

www.block-braeu.de



stats