Studierendenwerk Karlsruhe

Soli-Essen für Misereor-Projekt

Gemeinsam mit der katholischen Hochschulgemeinde, der evangelischen Studierenenden Gemeinde startet das Studierendenwerk Karlsruhe ein neues Solidaritätsessen in der Mensa. Die Erlöse gehen an das Misereor-Projekt „Goegedacht“ in Südafrika.

Mit dem Vorläuferprojekt „Albert-Schweitzer-Spital in Lambarene“ waren 8.400 Euro zusammengekommen. Seit nunmehr fast zehn Jahren helfen die drei Partner gemeinsam mit den Studierenden der Karlsruher Hochschulen Menschen in aller Welt. 25 Cent spenden Studierende, wenn sie in der Mensa das „Solidaritätsessen“ bestellen. Beim Soli-Muffin sind es jeweils 10 Cent.

Goegedacht bedeutet aus dem niederländischen übersetzt soviel wie „gute Idee“. Diesen Namen trägt eine Farm nordwestlich von Kapstadt, wo bereits seit 1993 ein zukunftsweisendes Projekt verfolgt wird. Es will schwarzen Landarbeitern, die auch noch mehr als 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid noch benachteiligt sind, einen Weg aus der Armut ermöglichen. Das Projekt „Path out of Poverty“ (POP) soll Kindern helfen, deren Familien seit Generationen unter Kolonialismus, Apartheid, Hunger, Alkohol, Arbeitslosigkeit usw. leiten. Das Modellprogramm hat bis heute 1000 Kindern und Jugendlichen eine Zukunft ermöglicht.

www.studentenwerk-karlsruhe.de
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