Nordsee

Sommerparty zum 120. Geburtstag in neuem Headquarter

Bei strahlendem Sonnenschein feierte Deutschlands größter Systemspezialist für Fisch und Seafood Ende vergangene Woche neben dem historischen Jubiläum auch gleich den Einzug in die neu errichtete Firmenzentrale. Rund 150 Nordsee-Mitarbeiter haben in dem modernen Bürokomplex im Fischereihafen I von Bremerhaven Quartier bezogen. Dem Branchenpionier und seiner aktuellen Relaunch-Offensive widmet die am Montag erscheinende Juni-Ausgabe von food service ein umfangreiches Special mit Daten, Fakten, Hintergründen.
Nordsee-Gesellschafter Heiner Kamps, CEO Robert Jung und Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz durchschnitten gemeinsam das obligatorische rote Band, bevor für rund 500 geladene Gäste das gut gelaunte Sommerfest begann. Show-Acts und Live-Band sorgten vom Nachmittag bis in den Abend für Stimmung, während diverse F&B-Stände, darunter eine gute Handvoll Foodtrucks (u.a. The Big Balmy und Norddeutschlands erster Burrito-Truck Burristas aus Hamburg) kulinarische Vielfalt garantierten. Für das traditionsreiche Unternehmen markiert der Umzug einen Meilenstein in der Firmenhistorie. Rund fünf Mio. € wurden in den neuen Verwaltungssitz in der Herwigstraße investiert. Das Gebäude in der Bremerhavener Klußmannstraße, Stammsitz seit 1934, konnte baulich und energetisch nicht mehr mit den Ansprüchen an moderne Büroarchitektur mithalten. Und erschien sicherlich auch nicht mehr als adäquate Homebase für den derzeitigen Modernisierungskurs, den sich der QSR-Player verordnet hat.

2014 fiel der Startschuss für eine Repositionierung der Marke, aktuell kommt das Maßnahmenpaket immer mehr ins Rollen: die im August  2015 gestartete TV-Kampagne unter dem neuen Markenclaim „Wir sind Fisch!“ ebenso wie  der Launch innovativer Produkte bzw. Sortimentsmodule (z.B. Produktlinie 'frisch für dich'). Und last but not least das umfassende Re-Modelling der Filialen. Bis zu 40 Betriebe werden per anno dem Facelifting unterzogen, die Maxime dabei: weg vom standardisierten, nüchternen Auftritt eines Fastfood-Anbieters, hin zu standortspezifischen Gestaltungselementen, zu mehr Wärme, Wertigkeit, Natürlichkeit.

„Wir wollen wieder wachsen, das Potenzial der Marke ausschöpfen beziehungsweise wirklich auf die Bahn bringen“, erklärt CEO Robert Jung im food-service-Interview. „Der Umzug in das neue Gebäude verdeutlicht, wie ernst wir es meinen.“ Weitere Innovationen befinden sich in der Pipeline, wie z.B. die Einführung eines Grab-and-go-Sortimentes im Sommer mit tagesfrisch inhouse hergerstellten Ready-to-Eat-Offerten. Und auch über das Thema Mehrweg-Verpackungen wird laut Jung intensivst nachgedacht.

2015 erlöste das Unternehmen rund 357 Mio. €. Von insgesamt 375 Filialen (Stand: 1.5.2016) befinden sich 319 in Deutschland, weitere 33 Betriebe unterhält man in Österreich.

http://www.nordsee.com/


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