Soops mit Pilotstore in Münchner Riem Arcarden

Bayerns Hauptstadt hat einen neuen Konsumtempel, etwa 125.000 Menschen sind zur Eröffnung des dritten großen Einkaufscenter Münchens gepilgert. 5 Mio. Euro Umsatz meldete der Hausherr (mfi Management/Immobilien AG Essen) am Abend des ersten Geschäftstages für 120 Geschäfte auf 30.000 qm Fläche. Mittendrin: eine Suppenbar von internationalem Format namens Soops. Dahinter steht der gebürtige Münchner Dominik A. Huber, seit einiger Zeit auch Inhaber der Münchner Suppenküche, Betreiber eines Weinguts in Spanien und Erzeuger von Autorenwein. Der 32-Jährige setzt mit diesem neuen Suppenkonzept auf europäische und asiatische Rezepturen, daneben gibt es Sandwiches aus krustigem Bauernbrot, Salate usw. Moderate Preisgestaltung mit 2,45 Euro als Einstiegsgröße.

Kreativ-kulinarischer Kopf in der (Zentral)küche ist Reinhard Angerer (früher Eisbach), das Design der neuen Formel schuf Niki Szilagyi, eine ehemalige Mitarbeiterin des Mailänder Innenarchitekten Matteo Thun (sie war im übrigen auch federführend bei der P1-Neukonzeption). 39 erhöhte Sitzplätze auf 100 qm Fläche. Offenes Layout in einem zeitlos-modernen Design.

Infrastruktur-Daten zu den Riem Arcaden: Die Lage in Münchens neuem StadtQuartier ist auch eine neue Konkurrenz für die Innenstadt. Große Warenhäuser sind im Gegensatz zu den zwei City-Centern Pep und OEC (Management ECE) nicht vertreten. Das Einzugsgebiet Riem umfasst rund 670.000 Menschen, deren Kaufkraft auf 5 Mrd. Euro geschätzt wird. Fachleute vermuten, dass vor allem Pep die Konkurrenz spüren wird. Center-Manager Wolfgang Czub (ehemals Pep-Chef) rechnet fürs erste volle Jahr mit 200 Mio. Euro Umsatz.

www.soops.de

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