Spitz - Standorte wechseln von Whitbread zu Schwan

Nach 30 Testmonaten hat Whitbread Restaurants Deutschland beschlossen, seine Kaufoption auf die Marke Spitz nicht auszuüben. 4 der 5 existierenden Betriebe der kommunikations-gastronomischen Formel werden zum 1.10. verkauft, einen Berliner Standort hat man mit großem Erfolg in ein Maredo Steakhaus umgewandelt. Käufer: Schwan + Schwan Gastro GmbH, Bremen (70 % Klaus Schwan und Kinder/30 % Celona: Burdekat, Hoyer, Wefers). Es ist davon auszugehen, dass sich die neuen Eigentümer aus der Spitz-Franchiseklammer herauslösen werden und mit 7 Mio. DM Umsatzbasis einen neuen Namen und eine neue Konzeptformel anpeilen. Uwe Büscher, Geschäftsführer Whitbread: "Wir haben unser Ziel mit den 5 Testobjekten nicht erreicht. Es ist uns klar geworden, dass Spaß-Gastronomie und Konzernstrukturen nur schwer kompatibel sind. Da herrschen andere Gesetzmäßigkeiten. Zumindest in Deutschland. Wir konzentrieren uns jetzt voll auf Maredo - und Costa Coffee." Ex-Whitbread-Chef Klaus Schwan und seine Tochter Kerstin Giersch beurteilen die Standorte Düsseldorf, Köln und Mainz positiv und sehen insbesondere in der strategischen Know-how-Partnerschaft mit Celona/Café Extrablatt eine gute Lösung. Die Marke Spitz gehört den Unternehmern Schauhoff und Donnermuth, in NRW existieren davon Whitbread-/Schwan-unabhängig knapp 10 Outlets.




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