Sporthochschule Köln mit modernster Mensa in der Domstadt

Der Umbau der Mensa an der Sporthochschule in Köln wird von den Studierenden positiv aufgenommen. Schon in der ersten Woche nach der Wiedereröffnung stieg die Zahl der verkauften Essen pro Tag von rund 2.000 auf 2.400 - eine Steigerung von 20 Prozent.
Bis Anfang Mai saßen die Studierenden und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Sporthochschule Köln mittags im großen Bayern-Zelt, denn die Mensa des Kölner Studentenwerks wurde umgebaut. Zwei Speisesäle wurden erweitert, das Ausgabekonzept komplett geändert, die Auswahl vergrößert, ein Speiseleitsystem und die Bezahlung per Chipkarten eingeführt.

Die Spoho-Mensa wurde 1985 erbaut und innerhalb der letzten zwei Jahre zwei Mal erweitert. Die Umstellung auf die Bachelorstudiengänge machte den erneuten Umbau erforderlich. Täglich strömten mittags 500 Studierende gleichzeitig aus dem Hörsaal in die Mensa und warteten in einer langen Schlange – gemeinsam mit den Beschäftigten der Deutschen Sporthochschule Köln – auf ihr Mittagessen. Die halbstündige Pause war für das Mittagessen in der Mensa oft zu kurz. Beim ersten Umbau 2009 wurde ein Speiseraum erweitert. Es entstanden 100 neue Sitzplätze. Zuvor waren es 350 Sitzplätze. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass auch diese neu gewonnenen Plätze nicht ausreichten. So entstand der Plan für eine umfassende Baumaßnahme, um die Situation für Gäste und Bedienstete zu verbessern.

Zwei Speisesäle wurden um 160 Sitzplätze auf insgesamt 610 Sitzplätze erweitert. Der Ausgabebereich wurde offener gestaltet. Statt einer langen Reihe gibt es viele kurze, denn die Gäste können sich direkt an die einzelnen Ausgabestationen stellen. Durch das neue Speiseleitsystem kann aus der Ferne auf den großflächigen Monitoren abgelesen werden, an welcher Ausgabestation es das gewünschte Gericht gibt. Durch die sukzessive Einführung der Chipkarte als bargeldloses Zahlungssystem wird die Wartezeit zusätzlich verringert.

Für den Umbau der Mensa investierte das Kölner Studentenwerks 1,5 Mio. Euro aus Eigenmitteln, davon 240.000 Euro in Küchentechnik. Die Deutsche Sporthochschule Köln hat sich bereit erklärt, die erheblichen Kosten für die Einführung der Chipkarte zu übernehmen.

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