Recklinghausen

Stadt zieht Notbremse und kündigt Schulcaterer

Die Stadt Recklinghausen hat den erst vor kurzem geschlossenen Cateringvertrag mit dem Duisburger Unternehmen Regio Menü Service UG für zwölf weiterführende Schulen fristlos gekündigt. Es habe massive logistische Probleme gegeben, so die Sprecherin der Stadt. So sei das Essen für die rund 650 Schüler häufig zu spät und noch dazu kalt angeliefert worden, berichtet die  Westdeutsche Allgemeine Zeitung.

Die Eltern wurden indes informiert, ihren Kindern für eine kurze Übergangszeit Butterbrote mit in die Schule zu geben, da die Belieferung eingestellt wurde. Inzwischen verhandelt die Stadt Recklinghausen bereits mit einem neuen Caterer.

Vorwürfe seien haltlos

Währenddessen wehrt sich Inhaber Hubert Wiktorschki von Regio Menü Service gegen die Vorwürfe: Sie seien haltlos und unbegründet, das Essen sei immer pünktlich angeliefert worden und natürlich kalt, weil es erst vor Ort regeneriert werde. Wiktorschki selbst bezieht die Speisen von einer Großküche, zu der er allerdings keine Angaben machten wollte.





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