Politgastronomie

StäV nimmt neuen Anlauf auf Köln

Köln bekommt eine neue 'Ständige Vertretung'. Das von den Gründern Friedel Drautzburg und Harald Grunert 1997 nach dem Regierungsumzug aus Bonn nach Berlin exportierte Konzept kehrt damit in seine rheinische Heimat zurück. Vertreten ist die Vertretung bereits am Köln-Bonner Flughafen. Ein 2008 in der Kölner Altstadt eröffneter Ableger heißt mittlerweile 'Ex-Vertretung'.

Neben Berlin und dem Airport praktizieren Drautzburg und Grunert mit ihren Franchisepartnern ihre 'politische Gastronomie' aktuell auch in Hannover und Bremen. Anfang Oktober soll dann am Hohenzollernring eine weitere Bastion rheinischer Gemütlichkeit im Herzen Kölns eröffnen.

Dem Standort angemessen wird es hier neben den StäV-üblichen Memorabilien aus 70 Jahren deutscher Geschichte besonders viele Exponate des ehemaligen Kölner Oberbürgermeisters und Bundeskanzlers Konrad Adenauer geben.

Zu den Highlights unter den Ausstellungsstücken gehört außerdem ein Original-DDR-Grenzpfahl. Als Betreiber-Partner ist mit Thomas Herrmann ein waschechter Bonner mit im Boot.    

2008 hatte schon einmal eine StäV in der Kölner Altstadt eröffnet. Aus Protest gegen den 2014 gestarteten, vom Airport-Spezialisten Wöllhaf betriebenen Standort am Flughafen hatten die Betreiber Kaj Schulz und Thomas Ulrich ihre Lizenz aber zurückgegeben. Das Restaurant läuft seither unter dem Namen Ex-Vertretung und mit ähnlichem Konzept weiter.

Die C. Wöllhaf Gastro aus Stuttgart soll auch das Restaurant am neuen Flughafen in Berlin führen - Eröffnungstermin ungewiss. 

www.staev.de
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