Stockheim kauft Costa Coffee-Standorte von Whitbread

Der britische Whitbread-Konzern, Muttergesellschaft von Maredo, hat die deutschen Stores der Marke Costa Coffee an die Düsseldorfer Stockheim-Gruppe verkauft. Zum 1. Februar übernahm Stockheim drei Costa-Betriebe in Frankfurt, Köln und Bremen. Zum Kaufpreis und den Konditionen des Deals wurden keine Angaben gemacht. Stockheim plant, die Betriebe umzubauen und dort die eigene Kaffeebar-Marke 'Cafetiero' zu platzieren. "Für die Entwicklung von Cafetiero ist dies ein großer Schritt", sagte Dr. Dirk Gratzel, Geschäftsführer der Stockheim-Tochter MSG Management Service GmbH & Co. KG in Langenfeld, nach Vertragsabschluss. Sämtliche Costa-Standorte befinden sich in exzellenten Lagen, der Shop auf der Frankfurter Fressgasse gilt gar als einer der besten Kaffeebar-Standorte in der Republik. Durch die Akquisition erhöht sich die Zahl der Cafetiero-Outlets auf insgesamt 17 Betriebe. Stockheim hegt ehrgeizige Wachstumspläne: Mittelfristig soll es 26 Cafetiero-Standorte geben.

Hintergrund für den Verkauf der Costa Coffee-Shops in Deutschland ist eine geplante Neuausrichtung im Whitbread-Konzern. Wie bereits berichtet, beabsichtigen die Briten, sich aufgrund neuer strategischer Ziele von ihrem Geschäft in Deutschland (61 Maredo Restaurants, Stores der Marke Costa Coffee, ein Marriott-Hotel in der Nähe von Hamburg) zu trennen. Nach dem Verkauf von Costa steigt jetzt die Spannung, wer die 61 Maredo-Restaurants in Deutschland und Österreich übernehmen wird. Verhandlungen sind im Gange. Eine Entscheidung wird es vermutlich in den nächsten Wochen geben.



www.stockheim.de

www.whitbread.de

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