Glyphosat

Strengere EU-Regeln für Unkrautvernichter

Der Einsatz des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat wird in der Europäischen Union künftig strenger geregelt. Dies betrifft z.B. die Verwendung auf Spielplätzen oder in Parks, die so weit wie möglich eingeschränkt werden soll.
Zudem sind bestimmte Beistoffe (POE-Tallowamine) künftig verboten. Diese verbessern die Aufnahme von Glyphosat durch Pflanzen, könnten Menschen aber schaden. Allerdings können die Staaten Übergangsfristen einräumen.

Für die neuen Auflagen stimmten vergangene Woche die Vertreter von 22 EU-Staaten. Deutschland, Griechenland, Österreich, Malta, Luxemburg und Schweden enthielten sich.

Ende Juni, kurz vor Ablauf der geltenden Zulassung, hatte die EU-Kommission Glyphosat für bis zu weitere 18 Monate genehmigt, nachdem unter den EU-Staaten nicht die nötige Mehrheit zustande gekommen war. Für diese Zeit gelten auch die neuen Auflagen.

Bis Ende 2017 soll die europäische Chemikalienagentur Echa ihre Bewertung vorlegen. Auf dieser Grundlage soll dann über die weitere Zulassung des Unkrautvernichters entschieden werden, der im Verdacht steht, Krebs zu erregen.

ec.europa.eu






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