Studentenwerk Siegen will Essensausgabe entzerren

Die Gastronomie des Studentenwerkes Siegen hat im vergangenen Jahr mit knapp 3,2 Mio. Euro ihren Anteil am Gesamtumsatz der gemeinnützigen Organisation um 2,6 Punkte auf 27,6 Prozent erhöht. Das geht aus dem gerade präsentierten Geschäftsbericht 2012 hervor.

Die Umsätze in der Abteilung Gastronomie sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent gestiegen. Geschäftsführer Detlef Rujanski begründet das vor allem mit der gestiegenen Zahl der Studierenden in Siegen sowie der Wiedereröffnung des Bistros nach der Kernsanierung. Die Zahl der produzierten Essen - einschließlich der Außer-Haus-Lieferungen - stieg im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent auf 568.000.

Außer zwei Mensen tragen drei Cafeterien, ein Bistro sowie das Restaurant "ars mundi" zum Umsatz der Siegener Hochschulgastronomie bei. Von ihr wurden auch 2012 wieder einige größere Veranstaltungen gastronomisch betreut.  

Rujanski klagt - wie schon im Vorjahr - über fehlende Kapazitäten: "Leider hat sich an der angespannten Situation nichts geändert." Die Hauptmensa sei nicht ausbaufähig und die Eröffnung der neuen Cafeteriea auf dem Campus Hölderlinstraße zum kommenden Wintersemester aktuell nicht zu halten.

In dem Neubau werden nunmehr voraussichtlich ab Sommersemester 2014 vor allem Aktionsgerichte und Snacks angeboten, ergänzt von Salattheke und Pizzastation. Bereits zum Wintersemester 2013/214 soll zur Entlastung der Hauptausgabezeiten in der Mensa ein Konzept "Food to go" umgesetzt werden. Trotz steigender Studierendenzahlen ist der Zuschuss des Landes Nordrhein Westfalen mit knapp 1,6 Mio. Euro nahezug gleich geblieben. Der Festbetragszuschuss (Vorjahr 1,5 Mio. €) fließt vollständig in die Subvention der Mensapreise.

www.studentenwerk-siegen.de

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