Studentenwerke Ost wollen bessere Einkaufspreise

Am 26. August unterzeichneten die Geschäftsführer in Leipzig eine Vereinbarung mit dem Ziel, beim gemeinsamen Einkauf als Großabnehmer günstige Konditionen mit Lieferanten und Produzenten auszuhandeln. Wie Frank Kießling, Geschäftsführer des Studentenwerks Leipzig anläßlich der Unterzeichnung erklärte, hat man sich bei der Kooperationsvereinbarung von zwei Aspekten leiten lassen: "Große Studentenwerke helfen den kleinen und wir alle erschließen uns gemeinsam neue Potenziale der Zusammenarbeit." Kleinere Studentenwerke können damit künftig an den günstigeren Einkaufsbedingungen der großen teilhaben.



Die ersten Ausschreibungen sollen im Herbst für ausgewählte Produktgruppen starten. Dafür vorgesehen sind Nudeln und Reis, Kaffee, Süß- und Backwaren sowie Geschirr und Bestecke. Als Verhandlungsziel nennt Dr. Volkmar Thom, Geschäftsführer des Studentenwerks Halle, "Rabatte zwischen 10 und 20 Prozent." Es ist geplant, dass in regelmäßigem Wechsel jeweils ein Studentenwerk eine Produktgruppe ausschreibt.



Frank Kießling: "Wir denken, dass wir mit den von uns benötigten Mengen schon ernst zu nehmende Partner der Industrie sind."

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