Expansionskurs

Subway Deutschland wächst weiter

Subway Deutschland hat zum sechsten Mal in Folge die Zahlen des Vorjahres übertroffen. Für 2017 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 4,5 Prozent auf bestehenden Flächen, die Erträge legten um 16 Prozent zu.

Allein im vergangenen Jahr hat Subway in Deutschland 41 Restaurants eröffnet. Zudem wurden 61 neue Lizenzen vergeben und 29 neue Franchisenehmer gewonnen. Insgesamt gibt es hierzulande rund 670 Subway-Standorte, die von über 360 Franchisenehmern betrieben werden.

Für 2017 verzeichnet die Sandwichkette zudem ein Gästeplus von 1,2 Prozent. Damit stieg die für die Franchisenehmer entscheidende Rentabilität der Restaurants nochmals deutlich an. Seit 2014 konnte nach Angaben des Unternehmens ein Rentabilitätswachstum von 72 Prozent erreicht werden. Das Jahr 2017 sei bisher das erfolgreichste in der deutschen Unternehmensgeschichte.

Nachdem das Unternehmen 2012 aus dem Deutschen Franchiseverband ausgeschieden war, wurde es 2017 wieder als Vollmitglied aufgenommen. Für Hans Fux ein Beweis für die Verlässlichkeit der Sandwichkette als Partner für bestehende Lizenznehmer und Franchiseinteressierte.

Weiteres Wachstum mit strategischen Partnerschaften

Die positive Entwicklung soll vor allem mit strategischen Partnerschaften weiter vorangetrieben werden, unter anderem durch eine Kooperation mit Shell. Ein Pilotstandort in Fürth existiert bereits, die Eröffnung eines weiteren Standortes in Laatzen ist für Ende Februar geplant. „Aufgrund der positiven Entwicklungen sind wir überzeugt, dass die Kombination aus Tanken und Sandwiches funktioniert. Unsere Sandwiches sind eine spannende Alternative im gastronomischen Angebotsmix der Tankstellen“, sagt Hans Fux, Country Director Subway Deutschland.

Auch die Zusammenarbeit mit der Delivery Hero Germany GmbH soll das Wachstum des Unternehmens voranbringen. Seit Herbst kann das Produktsortiment von Subway auf den Plattformen Lieferheld und pizza.de online bestellt werden. Einen weiteren Wachstumsschub erhofft sich Hans Fux durch die Partnerschaft mit dem Spielhallen-Betreiber Löwen Play. Subway Deutschland setzt dabei auf die attraktiven Lagen des neuen Franchisenehmers an verkehrstechnischen Knotenpunkten. Die Subway Restaurants werden zwar von den Löwen Play Immobilien betrieben, sind räumlich jedoch nicht an die Spielhallen gebunden. Ausschlaggebend für den Umfang der Kooperation wird die Performance der ersten Teststandorte sein - das erste Restaurant eröffnete bereits im November in Bingen am Rhein.

Neues Design-Konzept

Neben einem Vertiefen der bestehenden Kooperationen solle vor allem der Designumstieg auf Fresh Forward vorangetrieben werden, so Hans Fux. Bereits seit dem 8. Januar zeigt sich das Subway Restaurant im Alexa Center am Berliner Alexanderplatz im neuen Fresh Forward Décor. Es ist der zweite Standort in Deutschland im neuen Design.

Im Geschäftsjahr 2016 erzielte Subway hierzulande einen geschätzten Umsatz von 230 Millionen Euro. Das Unternehmen zählte zum Jahresende 2016 deutschlandweit 641 Restaurants.

NE - Redaktion foodservice

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