Temporärer Einsatz von Managern in Hotellerie und Gastronomie

Die Von Bonin Personalberatung in Gelnhausen berät mit ihrem neuen Geschäftsbereich Hospitality Interim Management (HIM) seit rund sechs Monaten Unternehmen der Hotellerie, Gastronomie und Touristik beim temporären Einsatz von Managern. Seit Juli 2003 hat die Personalberatung bereits 22 Projekte mit einer durchschnittlichen Laufzeit von knapp sechs Monaten mit Interim Managern besetzt. Dabei greift das Unternehmen inzwischen auf einen Pool von 115 hochkarätigen Führungskräften zurück. „Aufgrund der aktuellen Situation in der Hotellerie und Gastronomie, Personalkosten niedrig zu halten, und der gleichzeitig steigenden Nachfrage nach kurzfristig verfügbaren Management-Kapazitäten registrieren wir bei den Unternehmen ein wachsendes Interesse an Interim Managern“, erläutert Geschäftsführer Albrecht von Bonin. „Wir beobachten auch, dass viele Auftraggeber im Hospitality Interim Management eine sinnvolle Alternative zur Festanstellung von Managern sehen“, führt von Bonin aus. Vorteile des Einsatzes eines „Chefs auf Zeit“ liegen, so der Personalberater, in der kurzfristigen Handlungsfähigkeit der Unternehmen und der Lohnnebenkostenersparnis, da die selbständig tätigen Führungskräfte auf Honorarbasis arbeiten. Zudem profitierten die Auftraggeber von kurzen Kündigungsfristen und könnten den Manager gegebenenfalls später in ein festes Angestelltenverhältnis übernehmen. Einsatzmöglichkeiten für die Top Manager auf Zeit sind unter anderem: Ausgleich personeller Engpässe zur Überbrückung bei der Suche einer neuen Führungskraft, Krankheit, Schwangerschaft oder Mutterschaftsurlaub; Betriebsführung bei Insolvenzen; Sanierungsaufgaben; kurzfristige Übernahmen und Start neuer Managementverträge; Projektarbeit bei Umbau, Renovierung, EDV-Umstellung, Pre-Openings, Aufbau neuer Strukturen sowie Coaching bei Unternehmernachfolge, Verkauf von Betrieben und Integrations-Management bei Fusionen. Bevor die Mitglieder in den so genannten HIM-Pool aufgenommen werden, müssen sie ein Eignungsverfahren absolvieren. „So ist sichergestellt, dass wir unseren Klienten stets die richtige Managementkompetenz anbieten können“, erklärt von Bonin. Die meisten Interim Manager hätten bereits eine erfolgreiche Karriere hinter sich und verfügten über internationale Erfahrungen im Top Management beziehungsweise in der ersten und zweiten Führungsebene.

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