Lesespaß

Thriller aus der Feder des Schweizer Gastronomen Bruno Heini

Confiserien sind sein Metier – vier an der Zahl in Luzern, eine in Zug. Nebenbei: Feng Shui-Fan, Jazzmusiker. Und jetzt auch Krimi-Autor. Bruno Heini legt seinen ersten Thriller vor.

Es ist nicht der erste Fall von Cross-over-Begabung. Auch Deutschland hat seinen literarischen Quereinsteiger, einschlägig bekannt geworden mit dem Schlüsselroman 'Tisch 17 is'n Arsch' - nach dem eher abenteuerlichen Debut mit 'Hast Du mal die Kanuschlüssel?' Nach Irmin Burdekat präsentiert jetzt auch der Schweizer Bruno Heini sein schreiberisches Talent: mit einem waschechten Krimi.

In seinem belletristischen Erstlingswerk namens 'Teufelssaat' strickt der Luzerner eine spannende Geschichte rund um eine verschwundene Frau und ihre Jugendfreundin, derangierte Warenhausdetektivin ihres Zeichens, die während der Suche nach der Vermissten in allerhand missliche Lagen gerät.

Autor Bruno Heini hat zuvor schon verschiedene Sachbücher verfasst, gibt Seminare und hält Referate zu Marketingthemen und Personalschulung. Als Gastronomie-Unternehmer konnte er in der Vergangenheit diverse Auszeichnungen für Bestleistungen in Empfang nehmen, darunter den 'Marktkiekerpreis' - er gilt als der europäische Konditor-Oscar - oder die Wahl zum 'freundlichsten Geschäft der Stadt Luzern' für das Flaggschiff der Conditorei Heini mit Grand Café und Café Bar am Luzerner Falkenplatz.

Insgesamt zählt das im Jahr 1957 gegründete lokale Familienimperium vier Standorte in Luzern sowie einen weiteren Betrieb in Zug. Seit 1983 wird 'Luzerns Meisterkonditorei' in zweiter Generation von den Brüdern Hans und Bruno Heini geführt, die dritte Generation steht in den Startlöchern.

Bruno Heini: Teufelssaat. 407 Seiten, 12,99 €. Gmeiner Verlag, Messkirch. ISBN 978-3-8392-1974-4

www.heini.ch

www.gmeiner-verlag.de


stats