Koch des Jahres

Tomasz Trabski und Peter Bogdanovic sichern sich Einzug ins Finale

In einem knappen Rennen um das geschmacklich und ästhetisch hochwertigste 3-Gänge-Menü haben sich beim ersten Vorfinale des Wettbewerbs 'Koch des Jahres' am 25. April Tomasz Trabski (1. Platz) vom Vino e Cultura, Görlitz, und Peter Bogdanovic (2. Platz) vom Ganter Hotel & Restaurant Mohren, Insel Reichenau, Tickets fürs Finale gesichert.

Trabski überzeugte die Sternejury mit folgendem Menü: Lamm Bauch / Artischockenpüree / gegrillte Schalotten / Rote Bete / Kirschsauce (Vorspeise), Karpfen / Gänsestopfleber / Rüben / Heu / Bouillon aus getrockneten Steinpilzen (Hauptgang) sowie Apfelkuchen mit geräucherter Creme und Quittenmarmelade (Dessert).




Zweitplatzierter Bogdanovic setzte sich mit Glen Douglas Lachs (Vorspeise), Eifler Ur-Lamm (Hauptgericht) sowie Staudensellerie mit Joghurt, Limette und Szechuanpfeffer (Dessert) gegen die vier weiteren Aspiranten durch.

Zu dem Vorfinale in Achern und seinen diversen Side-Events (Workshops, Show-Cookings, Live-Performances) kamen rd. 500 Vertreter der Spitzengastronomie. Der Wettbewerb, der sich an Nachwuchs-Profiköche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol richtet, bietet nicht nur den Siegern eine renommierte Auszeichnung und hohe Branchenaufmerksamkeit. Er versteht sich ganz generell als wichtige Plattform zur Förderung und Vernetzung der Sterneküche im deutschsprachigen Raum.

In drei weiteren Vorfinalen in Salzburg, Hamburg und Köln werden sich erneut aus jeweils sechs Wettbewerbern je zwei Kandidaten für das Finale qualifizieren, das im Herbst 2017 auf der weltgrößten Ernährungsmesse Anuga in Köln stattfindet.

Ab sofort sind bis zum 10. August Online-Bewerbungen für das nächste Vorfinale am 10. Oktober in Salzburg möglich.

Tags zuvor fand ebenfalls in Achern das erste Vorfinale des Wettbewerbs 'Patissier des Jahres' statt. Hier konnten sich unter den fünf angetretenen Nachwuchs-Könnern André Siedl (1. Platz, Ecco Zürich, CH) und Alexander Huber (2. Platz, top air* Stuttgart) mit ihren Kreationen durchsetzen. Gefordert waren ein Dessert mit den Pflichtkomponenten Rote Bete, Joghurt und Limette, ein Freestyle-Dessert sowie eine Dessert-Praline.

So schuf Siedl eine Freestyle-Komposition mit den ungewöhnlichen Zutaten Soja, schwarzer Reis, Avocado und Yuzu. Huber beeindruckte beim Pflichtdessert mit einer Kreation aus roh marinierter Roter Bete, serviert mit Limettencrumble und Joghurtpapier. Der analog zum 'Koch des Jahres' konzipierte Wettbewerb startete damit in seine zweite Auflage, Finale ist ebenfalls im Rahmen der Anuga 2017.

www.kochdesjahres.de

www.patissierdesjahres.com




stats