Contract Caterer

Top 33 mit Umsatzplus von 4,5 %

Mit konjunkturellem Rückenwind erzielen die Top 33 Contract Caterer in Deutschland für das 2016er Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 4,5 Prozent – damit wird das Vorjahresplus von 5,1 % (2014: +1,3 %) knapp verfehlt. Stärkstes relatives Plus verbucht die Kategorie Education (+6,3 %).
Die Exklusiv-Analyse der Wirtschaftsfachzeitschrift gv-praxis erfasst über 6.400 Verträge mit 3,289 Mrd. Euro (ohne MwSt.) Nettoumsatz.  Zum Vergleich: Die gastronomische Branche insgesamt erzielte 2016 nominal +2,4 % und real +0,2 % (vorläufige Werte, Statistisches Bundesamt).
31 der Top 33-Namen melden Umsatzwachstum – davon 4 x zweistellige Pluszahlen. Die Mehrerlöse: 140,6 Mio. €. Zum Vergleich: Die Top 10 erzielen 95,1 Mio.€ Nettoumsatz (+3,9%), während die Top 11-33 auf 45,5 Mio. € Nettoumsatz (+6,6%) kommen. Die größten Umsatzgewinner 2016 (gegenüber ’15) heißen: Primus +26,9 Mio. €, apetito +20,1 Mio. €, Klüh +14,8 Mio. € sowie Aramark +10,5 Mio. €. Die Top 3 der relativen Zuwachs-Rangreihe: Primus mit +49,5 %, Leonardi +22,5 % sowie Consortium +20,9 %.

Steigende Bonwerte pro Gast

Auf der Nachfrageseite gilt: 61,9 % (Vj.: 52,4) sprechen über gestiegene Bonwerte/Gast. Die Erwartungen an das Jahr 2017 sind geprägt von guten bis exzellenten volkswirtschaftlichen Prognosen trotz großer Krisen. 89 % der Befragten erwarten höhere Umsätze (Vj.: 85), 85 % mehr Gäste (Vj.:81), 62 % erneut bessere Durchschnitts-Bons (Vj.:56) und 54% bessere Erträge (Vj.: 65). Die mit Abstand größten Wachstumschancen werden Take away und Café-Bars attestiert. Größte Herausforderungen: Personalbeschaffung,-entwicklung sowie Führung/Motivation.
Die ganzheitliche Analyse des deutschen Contract Catering-Marktes Top 33 gibt’s in der aktuellen gv-praxis-Ausgabe 05/2017. Die Print-Version erscheint am 15.05.2017, digital (AppE-Paper) ein bis zwei Tage früher.




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