2016

Top Kaffeebar-Betreiber Gemeinschaftsgastronomie

Kaffeebars avancieren zum Dreh- und Angelpunkt in Unternehmen, sind Visitenkarte und Meeting-Point in einem. Gut für die bundesweit 18 größten Kaffeebar-Betreiber in der Gemeinschafsgastronomie. Die Top-Player eröffneten im vergangenen Jahr 67 neue Standorte – ein Plus von 7 Prozent. Etwas weniger als 2015 (+11%), aber immer noch ein guter Wert. Von Kiel bis München laden nun 1.088 gebrandete Kaffeebars inklusive 471 Selfservice-Stationen in Unternehmen, Mensen und Kliniken zum Verweilen ein.
  Wachstumstreiber bleiben die Compass Group und die Münchner Kaffeebar-Formel Chicco di Caffè mit 14 bzw. 13 Neueröffnungen. Der Marktführer im Contract-Catering profitiert nachhaltig vom Relaunch der Marke Caffè Dallucci und bleibt im Ranking mit 318 Standorten unangefochten die Nummer 1.
 
Beim Blick allein auf die Full-Service-Kaffeebars mit professionellen Barista liegt die Compass Group mit 55 Stores jedoch nur auf Platz 3. Auf nahezu doppelt so viele Stores bringen es Aramark (106) und Chicco di Caffè (107), die sich in dieser Kategorie derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Die Münchner Kaffeebar-spezialisten dürften dieses Jahr Aramark allerdings locker überholen, plant das Unternehmen bis Ende Dezember stolze 40 Neueröffnungen!
 
Ein ambitioniertes Ziel. Zurzeit gehen allein bei Bosch am Standort Stuttgart zwölf neue Chicco di Caffès ans Netz. Kein anderer Player expandiert in der Größe und dem Tempo.
 
Einen guten Lauf hatten im vergangenen Jahr ebenso die Kaffeebar-Marken Nitro des dänischen Facility-Service-Anbieters ISS und Caffè Vicino (SV Group), die jeweils um zehn Stores gewachsen sind. Als Umsatzgewinner outet sich die Lattemann & Geiger-Gruppe, die auf verringerter Fläche den Umsatz um 18 Prozent nach obenschrauben konnte, gefolgt von Primo Espresso und LZ-Catering mit jeweils einem Plus von 14 Prozent.
 
Weiteres Wachstum wittern die Kaffeebar-Betreiber vor allem im Ausbau des Snack-Angebotes. „Die Kaffeebar entwickelt sich zunehmend zur ganztägigen Alternative zum Betriebsrestaurant“, beobachtet beispielsweise Phillip Preuß, Geschäftsführer von L&D. Entsprechend bauen viele Anbieter ihre Food-Range weiter aus.
  Die gesamte Analyse der Top-Kaffeebar-Betreiber in der Gemeinschaftsgastronomie inklusive Kurzporträts gibt’s auf 13 Seiten in der aktuellen Ausgabe von gv-praxis (09/2017).
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