Deutschland

Top Kaffeebar-Ranking 2016

Dreifaches kleines Minus an der Spitze – insgesamt allerdings ein Plus: Das aktuelle Kaffeebar-Ranking für den deutschen Markt zeigt eine durchwachsene Szene. Am 31.12.2016 zählten die Top 20 Marken 2.274 Standorte und damit ein Plus von 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr.

Wachstumsstar ist Coffee Fellows mit nunmehr 155 Einheiten (+55 %). Die 2014 gestartete Kooperation mit Verkehrsspezialist Tank & Rast wirkt sich auch in diesem Jahr positiv auf die Expansion aus. Coffee Fellows testet zudem neue Formate wie einen Co-Working-Space in Berlin.

Die hierzulande am häufigsten vertretenen Top 3 Player – McCafé, Tchibo und Starbucks – weisen zum Ende 2016 jeweils ein kleines Minus hinsichtlich ihrer Unit-Zahl auf. Schlagzeilen machte im Vorjahr insbesondere der Verkauf des Starbucks-Deutschland-Business (144 Eigenregie-Betriebe) an die polnische AmRest-Gruppe.

Kaffeebar-Formeln, die in Unternehmen und Krankenhäusern anzutreffen sind, haben deutlich zum Gesamt-Plus der Top 20 Marken beigetragen: chicco di caffè (+16 %) und Caffè vicino (30 %). Primo Espresso hat erstmals öffentlich zugängliche Outlets eröffnet.



Neue Food-Konzepte hielten und halten auch weiter Einzug in die Kaffeebars während der der Wettbewerb aus der Bäckerbranche seine Snack-Kompetenz verteidigt. Zudem investieren Bakery-Cafés immer mehr in ihre Kaffeequalität, in Technik, Bohnen sowie Mitarbeiterschulungen, sogar eigene Röstungen werden entwickelt.

Eine ganzheitliche Analyse des deutschen Kaffeebar-Markts und Kurzporträts der Top-Player gibt’s in der aktuellen food-service Ausgabe 03/2017. Die Print-Version erscheint am 13. März, digital (iPad-App, E-Paper) ein bis zwei Tage früher. Wer alle Infos sofort will, findet das Ranking und den kompletten Artikel in unserem Shop.

Im April erscheint unser Ranking der am weitesten verbreiteten Kaffeebar-Marken in Europa mit rund 75 Playern.

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