Frankfurt

US-Kultmarke Bareburger kommt nach Deutschland

Frankfurt-Sachsenhausen wird Heimat des ersten europäischen Restaurants der angesagten US-Marke Bareburger. Ende März/Anfang April soll am Schweizer Platz ein 75-Plätze-Betrieb des wachstumsstarken Konzepts eröffnen, das in New York City aktuell für mindestens so viel Aufsehen sorgt wie Danny Meyers-Burgerformel Shake Shack, und allein im Big Apple gut 20 Standorte zählt. Weitere Eröffnungen sind außerdem in Dubai und Tokyo geplant.

Mit Burgern im authentischen US-Stil, unter anderem aus Elch-, Bison-, Wildschwein- und Straußenfleisch, will sich Bareburger auch in der bunten Burger-Szene hierzulande einen Namen machen. Ein Großteil der Zutaten ist Bio-zertifiziert. Auf der Speisekarte, die in Frankfurt überwiegend identisch mit derjenigen in den USA sein wird, stehen 14 Burger, die ganz nach Wunsch - zum Beispiel mit einem glutenfreien Bun - individualisiert werden können. Preisband: grob gesagt zwischen 10 und 14 Dollar für einen Burger, weitere Toppings und Beilagen wie Pommes, Carrot Slaw und Pickles gehen extra (ab 3,25 Dollar). Teilen im Familien- und Freundeskreis ist ausdrücklich erwünscht.  

"In Deutschland werden wir den Standard-Burger für unter 10 € anbieten", sagt Nishant Kohli, dessen Familie das Frankfurter Restaurant betreiben wird. Damit wird die Fullservice-Formel Bareburger im Vergleich mit anderen Burger-Läden am Main eher im oberen Preissegment operieren. Neben den ausgefallenen Fleischsorten, die es in Deutschland nur im Aktionsmodus geben wird, sind Rind, Ente, Truthahn, Grilled Lemon Chicken und vegetarische Pattys im Angebot. Wem die normale Burger-Portion (voraussichtlich 185-g-Patty) zu groß ist, der bestellt 'Sliders': drei Mini-Burger nach Wahl mit verschiedenen Toppings. 

Oder er greift zu Salaten und Sandwiches, die ebenfalls auf der Karte stehen, darunter Kreationen mit Baby-Grünkohl oder das Signature Buffalo Chicken Sandwich. Dazu gibt es Milkshakes, selbstgemachte Limonaden und Eistees. Berühmt ist Bareburger in den USA auch für seine Macho Fries mit Guacamole - obwohl diese als Geheimtipp bisher noch nicht einmal auf der Karte stehen, in Zukunft aber fest zum Angebot gehören werden. 

Grundsätzlich kommen nur beste Zutaten wie Prime Beef zum Einsatz, bevorzugt aus der Region und wenn schon nicht Bio, dann 'all natural' nach dem Farm-to-Table-Prinzip, versichern die Betreiber. Auch beim von gebrauchten Hölzern dominierten Ambiente legt Bareburger Wert auf Nachhaltigkeit, zum Beispiel bestehen die Stühle aus recycleten Cola-Flaschen. 

"Wir möchten unseren Gästen eine kulinarische Reise nach New York City bieten", erklärt Kohli, dessen Schwester bisher in den USA lebte und dort auf die Marke aufmerksam wurde. Den ersten Bareburger eröffnete Gründer Euripides Pelekanos im Juni 2009 im New Yorker Stadtteil Queens, bereits ein Jahr später folgte der zweite in Manhattan. Aktuell gibt es 30 Standorte weltweit, darunter ein erster Store in Japan. Weitere sieben Openings sind für die nächsten Monate angekündigt. 2015 wurde die Marke vom Branchenblatt Nation's Restaurant News als Hot Concept ausgezeichnet. Zagat und Guide Michelin listen Bareburger seit Jahren unter den besten Burger-Konzepten New Yorks.  

Die bisher im Mode- und Textilbusiness aktive Familie Kohli ist als Partner für Mitteleuropa im Boot und will nach dem Start in Frankfurt mittelfristig auch in die Nachbarländer expandieren. "Wir möchten in puncto Burger einen neuen Standard in Deutschland setzen", verspricht Kohli. "Und ein Stück New York nach Frankfurt bringen."

www.bareburger.com


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