Unilounge-Premiere in Münchner Uni

Die Münchner Uni hat mit der neuen Unilounge einen zentralen Treffpunkt für Studenten, Professoren und Gäste geschaffen. Eine Espressobar, die von einem externen Gastronomen gemanagt wird, ist von 8.00 und 1.00 Uhr täglich geöffnet. Das neue Konzept Unilounge samt IT-Raum und Espressobar wurde in einem bislang brachliegenden Gewölbekeller realisert. Das genutzte Souterrain hat eine Gesamtfläche von 400 m², die Bar, betrieben von Segafredo Zanetti Deutschland, nimmt davon 82 m² ein. Damit eröffnete am 20. Oktober auch erstmals ein externer Gastronomiebetrieb seine Pforten auf dem Uni-Gelände. Dino Fiordilino, Betreiber der Espressobar in der Unilounge und Franchisenehmer von Segafredo Zanetti Deutschland, will sich auf klassische italienische Spezialitäten konzentrieren.


Das Produktangebot setzt sich voraussichtlich zu 70 Prozent aus Getränken sowie zu 30 Prozent aus Speisen zusammen. Neben verschiedenen Kaffee-Spezialitäten, Softdrinks, italienischen Weinen und Aperitifs wie ‘San Bitter‘ gibt es Panini, Tramezzini (Sandwichs), Croissants und Dolci (süße Kleinigkeiten). Wie sich das Sortiment am Standort LMU genau entwickeln wird, hängt von der Nachfrage ab. Bei den Kaffeeprodukten werden die Preise mit zum Beispiel 1,30 € für einen Espresso, 1,80 € für einen Cappuccino und 2,- € für einen Latte Macchiato deutlich unter dem liegen, was eine Segafredo-Espressobar an einem herkömmlichen Standort verlangt. Die Preise sind damit auch ein Zugeständnis an den Standort auf dem Universitätsgelände. Da Segafredo die Lage der Bar als ‘1a‘ einstuft, rechnet das Unternehmen damit, dass die moderaten Preise die Absatzmenge mehr als ausgleichen. Durchschnittlich gibt ein Gast zwischen 3,- und 3,30 € in einer Segafredo-Bar aus.


Die Kooperation mit Segafredo kam aufgrund eines Wettbewerbs der Universität in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Marketing zustande, bei dem sich mehrere Espresso- bzw. Kaffeebarketten beworben hatten. Die Zusammenarbeit ist damit ein Beispiel dafür, wie öffentliche Institutionen mit Unternehmen im Sinne des ‘Public Private Partnership‘ zusammenarbeiten und dabei vorhandene Ressourcen einsetzen können.

stats