Burgerlich

Unit Nr. 2 startet in Hamburg

Der Pilotbetrieb in Köln gehört zu den vielbeachteten Eröffnungen in 1. Halbjahr 2014. Jetzt folgt Ende November planmäßig der Start in der Hansestadt. Das Fast Casual-Konzept (no ordinary Hamburger) zählt da 120 Sitzplätze innen und 60 außen. Neu: To go-Counter mit separatem Eingang. Der USP des Konzepts: Homemade.
14.000 bis 16.000 Gäste pro Monat zählt man in Köln am Hohenzollernring 25 (110 Sitzplätze innen). „Wir sind sehr zufrieden“, so die beiden Unternehmer, Sven Freystatzky (früher Gosch, Campus Suite, bagel brothers, Jim Block usw.) und Gregor Gerlach (Gesellschafter und CEO von Vapiano, Seaside Hotels usw.). An Spitzentagen, sprich freitags und samstags, in aller Regel über 800 Gäste mit einem Durchschnittsbon von 11 € netto.

Das Better-Burger-System überzeugt wie folgt: Fleisch für die Patties (100g) wird vor Ort gewolft und geformt. Die verschiedenen Buns (Brioche, Sesam und Vollkorn) werden ebenfalls frisch in der Restaurantküche gebacken. Analoges gilt für diverse Kartoffelspezialitäten sowie Homemade-Drinks (hauptsächlich Limonaden und Eistee).

Der Kunde bestellt digital auf versenkbaren elektronischen Speisekarten. Easy to do – auch für Anfänger.

Freystatzky: „Spannend zu sehen, dass 90 % unserer Gäste das e-Menü schon fast selbstverständlich wahrnehmen. Die Innovation funktioniert sehr viel problemloser als ich es persönlich befürchtet hatte. Man muss ganz klar sehen: So etwas ist kein Besuchsmotiv, sondern ein IT-Tool mit dem wir unterstreichen, dass digitale Kommunikation auch in gastronomischen Betrieben ein großes Zukunftsthema ist.“ Er betont, dass internationale Besucher dieses Moment an dem Konzept deutlich stärker wahrnehmen als die heimischen.

Die Learnings aus den ersten Monaten mit dem neuen System? „Das Grundsätzliche an dem Format stimmt, da sind wir überzeugt. Natürlich gibt es jede Menge Fine Tuning-Arbeiten. Vieles davon wird jetzt in Hamburg bereits sichtbar werden.“

In Sachen Nachfrage-Überraschungen hebt er die starke Resonanz auf die hausgemachten Limonaden hervor. Auch die qualitative und visuelle Inszenierung von Longdrinks und Cocktails trage stärker Früchte als gedacht.

Rund 30 % der Umsätze in Köln entfallen aufs Getränkesortiment (schönes Bar-Modul).

Arbeitsabläufe und Schnelligkeit seien ein Thema, an dem man noch am meisten arbeiten müsse – „aber das ist wohl normal in diesem jungen Stadium.“

Grundlage für den Hamburger Store war das vom Mailänder Star-Architekt Matteo Thun entwickelte Design-Konzept.

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