BdS

Untersuchung zur Tarifbindung in der Systemgastronomie vorgestellt

Die Systemgastronomie in Deutschland hat in den vergangenen Jahren eine gefestigte Tarifkultur aufgebaut und kann heute sogar eine überdurchschnittliche Tarifbindung aufweisen. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) anhand einer soeben vorgelegten Untersuchung zur Tarifbindung in der Systemgastronomie.
 
Demnach sind über 60 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in systemgastronomischen Restaurants bundesweit in Deutschland bei tarifgebundenen Arbeitgebern beschäftigt. Damit liege die Systemgastronomie deutlich über dem westdeutschen bzw. ostdeutschen Durchschnitt aller Wirtschaftszweige von 59 bzw. 49 %, so der BdS. Die genannten Zahlen entstammen Erhebungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit aus dem Jahr 2015 (IAB-Betriebspanel).
 
BdS-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer zeigte sich erfreut über dieses Ergebnis. „Die Systemgastronomie setzt damit einen Maßstab für den gesamten Bereich des Außer-Haus- Essens. Ziel muss es sein, die Tarifbindung in der deutschen Systemgastronomie noch weiter zu steigern – damit sind wir als Branche der Chancen ein verlässlicher und attraktiver Arbeitgeber.“
 
Die Tarifbindung in den 800 BdS-Mitgliedsunternehmen mit über 100.000 Beschäftigten in rund 2.700 Restaurants beträgt 100 %, da die Mitgliedschaft im BdS nur mit Tarifbindung möglich ist.
 
www.bundesverband-systemgastronomie.de
 

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