Urteil zur Aufteilung pauschaler Menüpreise in Schnellrestaurants

Das Finanzgericht Schleswig Holstein hat kürzlich ein wichtiges Urteil zur steuerlichen Behandlung von Sparmenüs in Schnellrestaurants verkündet. Dabei geht es um die Anwendung des ermäßigten Steuersatzes.

Danach unterliegen Umsätze aus dem Verkauf sog. Sparmenüs, welche zum Pauschalpreis angeboten und als "Außer-Haus-Menüs" verkauft werden - hinsichtlich der Speisen dem ermäßigten Steuersatz, aber hinsichtlich des Getränks dem Regelsteuersatz. Der auf die Speisen bzw. Getränke entfallende Teil des Entgelts ist unter Anwendung der einfachst möglichen Berechnungsmethode zu ermitteln (Finanzgericht Schleswig-Holstein, Beschluss vom 4.10.2012 - 4 V 30/11; Beschwerde zugelassen).
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