Vapiano Nr. 100 in Wien eröffnet

Am 23. November eröffnete in der BahnhofsCity Wien-West – nur neun Jahre nach dem Konzept-Start in Hamburg – das weltweit 100. Vapiano. Damit zählt die österreichische Hauptstadt wie München jetzt ebenfalls vier Units der Fast-Casual-Marke.
Der Jubiläumsbetrieb präsentiert sich im neuen Design des Mailänder Architekten Matteo Thun, der von Beginn an für das markante kosmopolitische Erscheinungsbild des Benchmark-Betriebstyps verantwortlich zeichnet. Das Restaurant-Design ist eine Evolution der ursprünglichen Idee (Vapiano ist Liebe zum Essen, zur Frische, zur Manifattura), es optimiert subtil und doch spürbar die Leichtigkeit der Räume.

Der Auftritt der Marke ist weiblicher und wohnlicher geworden. Man hat die Dominanz der Farbe Rot zurückgenommen. "Wir wollten das mittlerweile unverwechselbare Design noch stärker an unserer Philosophie von frischen Gerichten mit frischen Zutaten in urbaner Atmosphäre ausrichten", so Gregor Gerlach, Vorstandsvorsitzender Vapiano SE mit Sitz in Bonn.

"Das Re-Design optimiert die Erstversion. Auch jetzt wird in jedem Vapiano der mehr als 100 Jahre alte Olivenbaum eine zentrale Rolle spielen. Die natürlichen, echten Materialien, also Holz, Leder, Marmor und echtes Grün visualisieren den Markenkern von Vapiano. Unser Konzept für Vapiano soll vor allem mediterrane Leichtigkeit ins Restaurant holen", erklärt Architekt und Designer Matteo Thun.

Das Jubiläums-Outlet ist gut 700 qm groß und zählt insgesamt 260 Sitzmöglichkeiten. Bestehende Betriebe sollen schrittweise das neue Design annehmen.

Vapiano war und ist die Erfolgsgeschichte der Systemgastronomie in den letzten zehn Jahren. Hier spiegelt sich die Energie unserer Zeit in der konsequenten Verschmelzung von Fastfood und Casual Dining: Tempo und Effizienz einerseits, kulinarisch attraktive Produkte und lässig-lifestyliges Ambiente andererseits. Eine emotionale Tankstelle für urbane Zielgruppen mit wachsenden Wohlfühlansprüchen. Keine andere Konzept-Innovation der Nuller-Dekade hat auf Anhieb so starken Einfluss auf die Profi-Gastronomie Deutschlands genommen wie diese.

Den Grundstein legte der Branchen-Quereinsteiger Mark Korzilius, der seine Anteile jedoch schon früh verkaufte. 2010 erzielte die Marke in Deutschland 103,5 Mio. € Nettoumsatz (+ 29,4 %), weltweit waren es in 22 Ländern bereits 172,5 Mio. € (+42,8 %).

Umfassende Gesellschafter- und Management-Änderungen im 1. Halbjahr 2011. Heute gehört die Company Gregor Gerlach, den Eheleuten Sander sowie der Familie Herz mit ihrem Unternehmen Mayfair.

Gerlach will die Expansion (Eigenregie, Franchising und Joint-Venture) in den nächsten Jahren intensivieren – hauptsächlich international. Zu den strategischen Märkten zählt er Frankreich, England und Amerika, "die wichtigsten Stichworte für die mittelfristige Zukunft heißen globaler, einheitlicher, systematischer und frischer".

Schon bald soll es auch Freestander-Betriebe geben.

Im Monat November eröffnete unter anderem auch ein erstes Vapiano-Lokal in Taiwan.

www.vapiano.de



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