Vegane Mensen auf dem Vormarsch

Immer mehr Studentinnen und Studenten fordern eine veganes Angebot ihrer Mensa. Jüngstes Beispiel liefert die Frankfurter Goethe-Universität. Die Initiative Vegane Mensa Frankfurt am Main fordert täglich ein rein pflanzliches Menü im Angebot. Der aktuelle Dioxin-Skandal dürfte die Aktion weiter befeuern.
Die Initiatoren wollen ein veganes Menü-Angebot, das über Pommes mit Salat hinausgeht. "Ein Essen, das nicht sonderlich förderlich ist fürs erfolgreiche Studieren" heißt es dazu in der aktuellen Asta-Zeitung. Die Frankfurter Studierenden kämpfen nicht isoliert, sondern sind über die Internet-Plattform www.vegane-mensa.de mit Studenteninitiativen anderer Mensen vernetzt.

Seit Gründung der Initiative im Februar 2008 werden mittlerweile in zehn deutschen Mensen ein veganes Angebot ausgewiesen. Zu den Vorreitern gehören beispielsweise Mensen in Karlsruhe, Magdeburg und Osnabrück. In Göttingen wird ab kommenden April in der Turmmensa und am Wok in der Zentralmensa täglich eine vegane Mahlzeit angeboten und entsprechend gekennzeichnet. Ausschlaggebend für die Entscheidungen des Studentenwerkes waren erfolgreiche vegane Aktionstage im September 2010, die wirtschaftlichen Erfolg für das neue Konzept in der Turmmensa versprechen, sowie eine konstante Interessenbekundung an veganen Angeboten von verschiedenen Göttinger Gruppen.

An zahlreichen weiteren Universitäten, wie zum Beispiel in Hamburg, Tübingen, München, Stuttgart und Köln haben sich wie in Frankfurt Initiavgruppen für ein veganes Essensangebot in der Mens gebildet. 


http://www.vegane-mensa.de


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