Verbände wollen Berufsbild Hauswirtschaft schärfen

Die Verbände der Hauswirtschaft machen sich für die Weiterentwicklung des Berufes Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin stark – nicht zuletzt aufgrund von Nachwuchsproblemen, wie der Dachverband, die Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft (dgh), mitteilt.
 
In einem ersten Schritt haben die 17 Verbände und Landesarbeitsgemeinschaften der Bundesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft die Stärken und Schwächen der Ausbildung analysiert und Lösungen für ein Gesamtkonzept erarbeitet, das alle Elemente der Ausbildung im Blick hat. Die Ausbildung müsse für junge Menschen und auch für eine Berufsentscheidung im späteren Leben interessant sein, sind sich der Dachverband sowie die Bundesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft (BAG-HW) einig.
 
Die aktuellen Entwicklungen würden einen steigenden Bedarf an hauswirtschaftlichen Dienstleistungen in allen Sparten der Hauswirtschaft zeigen und damit eine differenzierte Nachfrage an hauswirtschaftlichen Fach- und Führungskräften. Aktuell könnten deshalb viele offene Stellen nicht besetzt werden. Gleichzeitig sei der Anteil an schwachen Schülern immer noch sehr hoch, die sich für eine Ausbildung in der Hauswirtschaft entscheiden. Die Folge: Der Arbeitsmarkt Hauswirtschaft werde aktuell sowohl von offenen Stellen geprägt als auch von einer relativ hohen Arbeitslosenquote, so die Bilanz der Verbände. Der Reformdruck sei entsprechend hoch.
 
Mit dem gemeinsam vorgelegten Strategiepapier setzen sich die Verbände für ein klareres, zukunftsorientiertes Berufsprofil einschließlich einer Neuordnung der Ausbildung ein. Gleichzeitig wollen die Verbände das Image der Hauswirtschaft verbessern und das Berufsbild für junge Menschen attraktiver machen.
 
Das Strategiepapier steht auf den Internetseiten der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft als Download zur Verfügung.
 
http://www.dghev.de/


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