Verbraucherschutzministerium will Warnhinweise bei Bubble Tea

Die Lebensmittelwirtschaft soll Warnhinweise auf Bubble Teas anbringen. Das Bundesverbraucherministerium (BMELV) fordert in einem Schreiben an den Bundesverband für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (WAFG) und den Bundesverband der Systemgastronomie Hinweise „auf die mögliche Aspirationsgefahr“ für Kleinkinder. Wie die Lebensmittelzeitung (LZ) berichtet, sollen diese „gut sichtbar, leicht lesbar und verständlich sein“.
Laut Ministerium würden Verbraucher die möglichen Gefahren nicht kennen. Daher sei es sinnvoll, wenn sich die Wirtschaft auf einen einheitlichen Warnhinweis verständigen könnte.

Jedoch fühlt sich die WAFG in dieser Sache nicht in der Verantwortung, so das Fachmagazin. Denn Bubble Teas seien eine neue, eigenständige Getränkekategorie und keine Erfrischungsgetränke. Die Verwendung von Milch und festen Bestandteilen, wie Kügelchen sei völlig unüblich.

Nach dem Berufsverband der Kinder und Jugendärzte (BVKJ) hatte auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gewarnt und Kleinkinder als Risikogruppe ausgemacht. Es bestehe die Gefahr, dass diese sich an den Bubbles verschlucken und ersticken könnten. Einzelne Anbieter in der Systemgastronomie haben bereits Warnhinweise angebracht.

www.bmelv.de



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