Verlierer des Flugverbots – Zürich/Gate Gourmet

Die Aschewolke aus Island brachte den Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern große Verluste. Die durch die Luftraumsperre lahmgelegten Unternehmen fordern nun Geld vom Staat für ihre Millionenausfälle. Zum Beispiel der Flughafen Zürich. Laut Unternehmenssprecher Marc Rauch sind dem Unternehmen in den flugfreien Tagen zwei Millionen Franken pro Tag verloren gegangen, stattliche 85 Prozent des normalen Tagesumsatzes von rund 2,4 Millionen. Dafür fordert der Flughafen nun Entschädigung.

Auch der große Luftverpfleger Gate Gourmet versucht, bei der öffentlichen Hand eine Entschädigung herauszuschlagen. Die Besitzerin von Gate Gourmet, die Gategroup, schätzt ihren Ertragsausfall nach dem Vulkanausbruch auf gruppenweit 21 Mio. Franken. Und in der Konzernzentrale plant man nun, „sich um staatlichen finanziellen Ausgleich zu bewerben“, so Konzernsprecherin Brigitt Trindler in Zürich.

www.gategourmet.com

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