Verpflegung in der Bundeswehr neu ausgerichtet

In der Gemeinschaftsverpflegung der Bundeswehr sind künftig keine Zwischen- und Spätmahlzeiten sowie Kaffeespezialitäten mehr vorgesehen. Alternative Angebotsformen, wie zum Beispiel "Breaktfast to go" werden derzeit geprüft.

Das geht aus einer Mitteilung des Bundesministeriums der Verteidigung zur Neuausrichtung der Gemeinschaftsverpflegung hervor. Mit der Strukturreform der Bundeswehr werden auch die Verantwortlichkeiten im Bereich Gemeinschaftsverpflegung sowie der eigen- und fremdbewirtschafteten Betreuungseinrichtungen in den Kasernen neu organisiert. Die bislang verteilten Augaben sollen in einer bundeswehrgemeinsamen Managementorganisation zusammengeführt werden. Im Ministerium liegt die Gesamtverantwortung künftig beim Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (BAIUDBw). Die operative Gesamtverantwortung für alle stationären Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung und der bewirtschafteten Betreuung trägt das nachgeordnete Verpflegungsamt der Bundeswehr (VpflABw). 

Auch weiterhin soll die Gemeinschaftsverpflegung für die Bundeswehrangehörigen durch die eigenen Truppenküchen flächendeckend gesichert sein. "Um auch in Zukunft ein attraktives Angebot sicherzustellen, bleibt es bei der bisherigen Preisstruktur und dem bisherigen Subventionsumfang", heißt es aus dem Bundesverteidigungsministerium. Gleichwohl müsste die Wirtschaftlichkeit verbessert und die Wareneinsatzkosten gesenkt werden. In diesem Sinn wurden die Zwischen- und Spätmahlzeiten aus dem heutigen Angebot in der Gemeinschaftsverpflegung gestrichen.

Dagegen soll grundsätzlich die Eigenbewirtschaftung von Offizier- und Unteroffiziersheimen ebenso erhalten bleiben wie der Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Heimbetriebsgesellschaft HBG in Bonn. Wie bisher können damit private Kantinenpächter die Mannschaftsheime in den Kasernen betreiben.

www.bmvg.de


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