München

Versorgungszentrum abseits der Landeshauptstadt

Patienten und Mitarbeiter der beiden Münchner Universitätskliniken erhalten voraussichtlich ab November 2017 ihre Verpflegung von einem Versorgungs-zentrum im Landkreis Starnberg. Die Klinikküchen auf dem Campus Innenstadt und Großhadern werden damit überflüssig.
Direkt an der A 96 im Gewerbegebiet Gilching-Süd errichtet die Asto Busines Group als Projektentwickler das Gebäude mit einer Nutzfläche von 2.500 Quadratmeter und mit einem eigenen Blockheizkraftwerk. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf etwa 9,5 Mio. Euro. „Wenn man so will, wird da ein großer Kühlschrank gebaut“, zitiert die Süddeutsche Zeitung in ihrer Online-Ausgabe den Projektentwickler Ekkehard Fabian, geschäftsführender Gesellschafter der Asto Business Group.

Externe Großküchen liefern die tiefgekühlten Komponenten und Menüs

Im Gilchinger Versorgungszentrum werden vorgegarte tiefgekühlte Gerichte, die von externen Großküchen zugeliefert werden, an zwei Fließbändern auf Tabletts portioniert.

Für die mehr als 2000 Patienten und Klinik-Mitarbeiter, für die dreimal täglich individuelle Menüs  zusammengestellt werden, soll sich nichts ändern. Ihre Wunschgerichte werden in TK-Verteilwagen zu den einzelnen Kliniken in Großhadern und in das Klinikviertel rund um den Sendlinger-Tor-Platz transportiert und dort in Konvektomaten regeneriert. Die Tabletts mit dem schmutzigen Geschirr werden nach Gilching zurückgebracht, gespült und desinfiziert.

www.klinikum.uni-muenchen.de



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