WTO senkt die Wachstumsprognose für Tourismusindustrie

Unter dem Eindruck der Terroranschläge in den USA hat die Welt-Tourismusorganisation (WTO) die Wachstumsprognose für die Tourismusbranche gesenkt. Wie Generalsekretär Francesco Frangialli zum Auftakt der 14. Vollversammlung des internationalen Verbandes in Seoul mitteilte, werde die Expansionsrate voraussichtlich in diesem Jahr nur ein bis zwei Prozent betragen. Ende vergangener Woche hatte er noch von 1,5 bis zwei Prozent gesprochen. Vor den Attentaten in New York und Washington hatte die WTO sogar noch ein Plus um zwei bis drei Prozent gegenüber dem Vorjahr in Aussicht gestellt. Allerdings ließen sich die Folgen noch nicht exakt beziffern, so Frangialli. Unter dem Motto "Frieden, Nachhaltigkeit und Technologie" diskutieren die rund 700 Teilnehmer der Konferenz unter anderem die Entwicklungschancen des Reiseverkehrs und die Durchsetzung eines globalen Ethikcodes für Touristikunternehmen.



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