DB Bordgastronomie

Wachablösung beim Bierangebot

In den Fernzügen der Deutschen Bahn (DB) wechseln die Biermarken. Seit 17. Februar wird das Programm in den Bistros und Bordrestaurants nach und nach auf Bitburger und Erdinger umgestellt. Die beiden Privatbrauereien lösen Anheuser-Busch Inbev ab, bisher mit Beck’s Pils und Franziskaner Hefeweißbier in der DB Bordgastronomie vertreten. Die Umstellung soll in den nächsten Tagen abgeschlossen sein.

Mit dem Wechsel im Bierangebot endet eine fünfjährige Vertragsbeziehung zum weltgrößten Brauereikonzern. Das börsennotierte belgisch-brasilianische Unternehmen erzielte 2013 weltweite Umsätze von rd. 43,2 Mrd. US-$ (31,4 Mrd. €). Anheuser-Busch Inbev hatte seinerseits Anfang 2008 die Nachfolge von Warsteiner und Schöfferhofer angetreten.

Bitburger wird künftig gezapft (0,3 l + 0,5 l) sowie in der Flasche angeboten, ergänzt durch Erdinger Weißbier hell und alkoholfrei. Der Vertrag mit den beiden Bierpartnern läuft nach Auskunft der Deutschen Bahn über drei Jahre, die Bahn rechnet mit einem Bierabsatz von 20.000 hl/Jahr. Eine ansehnliche Menge für die höchst überschaubare Größenordnung der Gastro-Flächen in den Zügen - zum Vergleich: Beim gesamten letzten Oktoberfest in München wurden 6,7 Mio. Maß Bier ausgeschenkt, das entspricht 67.000 hl.

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