Hamburg

Wandelhalle im Hauptbahnhof feiert 25. Geburtstag

Mit dem Startjahr 1991 gehört die Wandelhalle im Hamburger Hauptbahnhof zu den ältesten Shopping-Centern mit Gleisanschluss in Deutschland. Rund 500.000 Menschen, Besucher wie Reisende, durchqueren täglich das beeindruckende historische Gebäude – mehr Frequenz kann kein anderer deutscher Großbahnhof aufweisen. 25 Tage lang feiert die Passage ihren großen Geburtstag mit diversen Events und Aktionen.
 
So verschenkte die Bäckerei von Allwörden gleich zu Anfang 5.000 Hanseaten, und Frische-Spezialist Mr. Clou bespielte die eigens für die Feierlichkeiten errichtete Eventfläche mit einem Gewinnquiz. Darüber hinaus beteiligen sich zahlreiche Retailer und Foodservice-Anbieter an einer konzertierten Rabatt-Aktion und offerieren 25 % Dankeschön-Rabatt auf ausgewählte Produkte.
 
52 Shops vereint die zur Nordseite hin gelegene Wandelhalle auf rund 7.600 qm Verkaufsfläche unter einem Dach, dicht an dicht wie in einer Mall, allerdings verteilt auf zwei Ebenen. Mit 23 Einheiten bildet der Gastropart ein deutliches Schwergewicht, vorrangig platziert im zentralen Foodcourt („Gourmetstation“, 9 Anbieter) sowie im Obergeschoss mit Blick auf die Gleise. Das Centermanagement verantwortet die private Wandelhalle Martens Verwaltung und Projektentwicklung GmbH. Die Liste ihrer Mieter liest sich wie ein Who's Who der Quickservice-Branche: McDonald's ist ebenso vertreten wie KFC und Subway, aber auch Local Heroes wie Schweinske und Mr.Clou mischen kräftig mit. Daneben behaupten sich Individualkonzepte mit speziellem thematischem Aufhänger (Sashimi Sushi, Rosita's Chilli, asiahung,...).
 
Für nicht wenige Systemer markiert der Standort einen besonderen Step in der eigenen Unternehmenshistorie. Seafood-Größe Jürgen Gosch aus Sylt eröffnete beispielseise als Mieter der ersten Stunde in der Wandelhalle seinen ersten Ableger auf dem Festland. Und Le Crobag-Gründer Christian Knoop-Trouillier bot in einem selbstgezimmerten Pavillon erstmals seine aus frankreich importierten Blätterteig-Hörnchen an. Das war 1981. Le Crobag hieß noch Le Croissant, und die Wandelhalle sah noch aus wie damals jeder andere Bahnhof in Deutschland – ein funktionaler Ort ohne nennenswerte Aufenthaltsqualität, den man möglichst so schnell wieder verlässt wie man ihn betreten hat.
Erst zehn Jahre später erfolgte das Trading up im Zuge eines Komplettumbaus: Korrissionsschäden machten den Abriss der alten Wandelhallenbrücke notwendig. Exakt am 1. Juni 1991 fiel dann der Startschuss für die 'Neue Wandelhalle', modern und richtungsweisend konzipiert als attraktive Shoppingalternative zur Innenstadt.
 
 
http://www.wandelhalle-hamburg.de/
 


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