Weihnachtsgeschäft im Gastgewerbe gut angelaufen

Mit der ersten Adventswoche hat die heiße Phase der Weihnachtsfeiern im Gastgewerbe begonnen. Nach einem der bisher schwersten Jahre für die Gastronomie mit durchschnittlichen Umsatzeinbußen von sechs Prozent setzen die Unternehmer jetzt voll auf das Weihnachtsgeschäft, das ein Ende der wirtschaftlichen Eiszeit einläuten soll. Laut einer repräsentativen Befragung, die der Branchenspezialist "Marktplatz Hotel" im Auftrag des Dehoga durchgeführt hat, sind 61 Prozent der Unternehmen mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsgeschäftes und dem derzeitigen Stand der Reservierungen zufrieden bis sehr zufrieden. 35 Prozent der Gastronomen gehen im Dezember 2003 von gleichen Gästezahlen wie im Vorjahr aus. Und sogar jeder dritte Wirt berichtet von deutlich mehr Buchungen im laufenden Weihnachtsgeschäft. Fast jeder zweite Gastronom (47 Prozent) hofft, das Niveau der Vorjahresumsätze, sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich, halten zu können. Auf Erlössteigerungen im Weihnachtsgeschäft setzen immerhin 27 Prozent der Wirte. Genauso viele gastgewerbliche Unternehmer blicken allerdings pessimistisch auf die geschäftliche Entwicklung in der weihnachtlichen Zeit.



"Obwohl sich das Gastgewerbe immer noch mitten in einer tiefen wirtschaftlichen Krise befindet, gibt es Anlass zur Hoffnung, dass das Weihnachtsgeschäft 2003 einen weiteen Grundstein für die lang ersehnte konjunkturelle Trendwende legen wird", kommentiert Dehoga-Präsident Ernst Fischer das Ergebnis der Umfrage. "Mit besonders attraktiven Angeboten, Sonderaktionen und Pauschalarrangements sowie höchster Qualität und bestem Service wird Weihnachten 2003 in vielen gastronomischen Betrieben Feiertagsstimmung herrschen", zeigt sich Fischer zuversichtlich.

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