Wiener Feinbäckerei peilt 500. Store an

Noch zählt das Familienunternehmen aus Mühlheim 474 Filialen, davon mit 290 Foodservice. Spätestens Ende des Jahres will man die Marke 500 erreicht haben. Im Rhein-Main-Gebiet sieht sich Heberer mit 115 Verkaufsstellen als Marktführer. Weitere Vertriebsschwerpunkte sind Franken und Ostdeutschland. Der Wiener Feinbäcker ist längst nicht mehr nur in Einkaufsstraßen und -zentren präsent, sondern auch in Bahnhöfen und großen Kaufhäusern. Und hat gelernt: unterschiedliche Standorte bedürfen unterschiedlicher Verkaufslösungen bzw. Betriebstypen. Zu den jüngsten Entwicklungen zählt der’1. Wiener Feinbäcker’ in der Frankfurter Fressgass: Die Gestaltung ist hochwertiger als anderswo und ein Teil des angebotenen Brotes wird aus frischem Teig vor Ort gebacken. Aktuell gibt es 12 Outlets dieser Art. Einerseits hochwertig und höherpreisig, andererseits günstig: Mit seiner SB-Linie ’Brotbäcker-Express’ reagiert Heberer auf den Trend zum Discounter-Bäcker. Eines der jüngsten Kinder der Company heißt ’Heberers Snack’n Coffee’ – damit geht’s in Richtung Kaffeebar. Bisher ist der Betriebstyp 15-mal in Deutschland präsent. Noch die Ausnahme – und zwar am Frankfurter Hauptbahnhof –, künftig jedoch die Regel: das Konzept als eigenständiges Modul. 2007 generierte Heberer insgesamt 137 Mio. EUR, davon entfallen 49,1 Mio. #e auf Foodservice. Das Unternehmen wird in der vierten Generation von Alexander Heberer und seinem Bruder geführt. Sie halten jeweils 50 % der Anteile. Produziert wird an den Standorten Mühlheim, Weimar, Hoyerswerda sowie in Zeesen bei Berlin.www.heberer.de


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