„Wiener Schnitzel – für mich ist das Medizin“

so sagt die angesagte Schauspielerin Nora von Waldstätten, 29, im jüngsten ZEITmagazin. Ihr Bekenntnis zu diesem kulinarischen Lieblings-Produkt in den DACH-Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, hier auszugsweise:

„Für mich ist ein Wiener Schnitzel Medizin, ein Gericht, dessen Wirkungen ich kenne und liebe: Es hilft gegen jene Art des physischen und psychischen Leeregefühls, das mich in Berlin manchmal befällt und welches mit Heimweh wohl gut umschrieben ist.
In Wien, wonach das Schnitzel natürlich benannt ist und woher ich komme, gibt es das Schnitzel förmlich überall zu erstehen: im Gasthaus an der Ecke, im Restaurant mit Blick auf den Stephansdom, in Schnellimbissen, die Schnitzelhaus und Schnitzelkönig heißen und an denen ‚To go’ steht. Ich habe auch diese Schnellschnitzel aus der Friteuse probiert, auch die aus Huhn. Mehrmals. Das Erstaunliche: Sie waren gut. Besser jedenfalls als die Alternative ’gar kein Wiener Schnitzel’.

Ich vermisse in Berlin kulinarisch so einiges und unterwegs das ’To go’-Schnitzel in der Semmel am meisten. Ich verstehe nicht, weshalb hier niemand auf die Idee kommt, neben Currywurst und Döner auch das Schnitzel zum Mitnehmen anzubieten. Das ist umso erstaunlicher, als das Wiener Schnitzel in den Berliner Restaurants der besseren Sorte, im Alpenstück in Mitte etwa, in guter Qualität zu haben ist ...“

Aus: ZEITmagazin Nr. 29, Seite 30

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