World Coffee Company und Balzac Coffee fusionieren

Balzac wird künftig mit 57 Kaffeebars in 18 Städten präsent sein, darunter sämtliche Metropolregionen. Die World Coffee Company und Balzac Coffee werden ihre Kaffeespezialitäten unter einem gemeinsamen Markendach anbieten: zum 13.7.2011 fusionieren die beiden Unternehmen zur Balzac Coffee Company GmbH & Co KG. Jährlicher Gesamtumsatz: rund 23 Mio. € (Bandbreite der Erlöse pro Unit: 0,2 - 1,4 Mio. €).

„Wir haben in den vergangenen zwei Jahren verschiedene strategische Optionen geprüft und freuen uns, mit World Coffee einen Partner gefunden zu haben, der von den Kompetenzen und der Unternehmensphilosophie her ideal zu uns passt“, sagt Vanessa Kullmann, die Balzac Coffee 1998 gemeinsam mit ihrer Schwester gegründet hat. „Das neue gemeinsame Unternehmen hat jetzt eine Größe und eine Marktposition, die eine gute Ausgangsbasis für die weitere Entwicklung bieten.“ Innerhalb der Balzac Coffee Company GmbH & Co KG wird Vanessa Kullmann im Beirat tätig sein und die Unternehmensausrichtung aktiv mit gestalten.

Der neue Gesellschafterkreis entspricht weitgehend dem alten. Doch übernimmt der Alleingesellschafter von World Coffee (seit 2002) die Anteile des Finanzinvestors bei Balzac (Granville Baird) und verfügt damit über eine qualifizierte Mehrheit.

Unter dem neuen Label Balzac wird sich das Unternehmen auf drei strategische Säulen ausrichten:

- Kaffeebars in Einzelhandelslagen
- Kaffeebars in Verkehrsplätzen/Shopping-Centern
- Kaffeebars in Buchhandlungen.

Die bestehenden Shops der World Coffee Company und Balzac Coffee sollen sukzessive auf das neue gemeinsame Label umgestellt und das Netz der Kaffeebars insgesamt weiter ausgebaut werden. Das betrifft nicht nur den Namen der Coffeeshops, sondern vor allem deren Ausstattung und Erscheinungsbild, zuallererst aber das Angebot der neuen Balzac Coffee Company: „Das neue Unternehmen hat ein sehr hohes Potential und wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit daran“, sagt Christian Schwake, gemeinsam mit Anil Sundri, Geschäftsführer der neuen Balzac Coffee Company.

„Neben einem Re-Modelling und Re-Design der Shops zur Verbesserung des Ambientes insbesondere der Hamburger Standorte werden unsere Kaffeespezialitäten dank einer eigenen Rösterei künftig eine noch höhere Qualität haben.“ Christian Schwake weiter: „Durch die eigene Bakery und weitere Investitionen in die Produktentwicklung werden wir künftig außerdem mehr saisonale Angebote entwickeln und unseren Gästen damit noch mehr Abwechslung bieten können.“

Um eine optimale Produkt- und Aufenthaltsqualität für die Gäste sicherzustellen, betreibt die Balzac Coffee Company wie Marktführer Starbucks seine Kaffeebars auch künftig ausschließlich in Eigenregie. Damit unterscheidet sich das Unternehmen wesentlich von anderen Anbietern wie Coffee Fellows, San Francisco Coffee Company oder Woyton, die ihre Standorte mittlerweile (auch) im Franchise-System betreiben.

World Coffee und Balzac Coffee:

Mit der 1997 gegründeten World Coffee Company GmbH & Co KG und der 1998 gegründeten Balzac Coffee GmbH & Co KG fusionieren zwei deutsche Coffeeshop-Pioniere, die beide in Hamburg ansässig sind. Beide Unternehmen ergänzen sich regional und strategisch optimal. Während sich die World Coffee Kaffeebars durch ausgezeichnetes Ambiente und hohe Systematisierung auszeichnen, schätzen Gäste die Balzac Stores insbesondere wegen ihrer hohen Food-Kompetenz und ihrem schlüssigen Design, so die Selbsteinstufung der Marken-Macher. Balzac-Erlöse 2010: 12,9 Mio. € netto (30 Units). World Coffee-Umsätze 2010: 10 Mio. € netto (28 Units).

www.worldcoffee.de
www.balzaccoffee.com
 

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