Yum Brands bildet Dynastie in China

David Novak, CEO von Yum Brands (USA), mit insgesamt 5 Restaurant-Marken nach eigenen Angaben die größte Restaurant-Company der Welt, präsentiert der Börse Top-Zahlen, insbesondere, was die Expansion in Asien angeht. Das Unternehmen, seit 1997 von PepsiCo losgelöst, meldet robust internationale Umsätze. 2004, so Novak, sei in China, aber auch im kompletten internationalen Geschäft, ein großes Jahr gewesen. Und gleichzeitig: Die beiden Marken Taco Bell und Pizza Hut vermelden in ihrem US-Geschäft 5 % Wachstum auf bestehenden Flächen. Allein KFC kämpft durch wachsenden Wettbewerb mit Geflügelprodukten von Wendy’s und McDonald’s.








Yums weltweite Resultate 2004: 9,0 Mrd. Dollar Umsatz (Eigenregie-Restaurants und Lizenzeinnahmen/ohne Umsätze der Franchise-Betriebe). Netto-Profit: 740 Mio. Dollar.



Novak spricht offen aus, dass KFC in China, bereits über 1.000 Stores, eines Tages KFC in USA mit seinen Umsätzen überrunden wird. "Der durchschnittliche Umsatz pro Store in China liegt bei 1,2 Mio. Dollar, der in der KFC-Heimat bei etwas über 900.000 Dollar. Unser chinesisches Business ist unheimlich berauschend. Dieses Jahr werden wir rund 200 Mio. Dollar Profit erzielen, und das sind dann 15 % unseres ganzen Profits. Wohlgemerkt, 1998 waren es erst 20 Mio. Dollar "Net income". Wir haben mit KFC und Pizza Hut 2 führende Marken dort und KFC ist nach Nielsen-Messungen die Nummer 1 Verbrauchermarke in China - vor Coca-Cola, Pepsi, Nike und allen anderen Brands, egal welcher Branche."



Nach Novaks Angaben gelingt es sogar, den Profit in die amerikanische Heimat zu holen. Das Wachstum in China finanziere sich selbst, aller freie Cash-flow werde exportiert.



Er spricht von immensen Möglichkeiten im weltweiten Markt. China mit 500 Mio. städtischer Bevölkerung sei riesig. Im Vergleich dazu die USA: 290 Mio. Menschen insgesamt. Dann Indien (über 1 Mrd. Einwohner), hier ist Pizza Hut jene Restaurant-Kette, der die Bevölkerung am meisten vertraut. Ja, es gebe auf dem Globus nur einen großen Wettbewerber und der heiße McDonald’s. Doch mit 5 starken Marken in 5 verschiedenen Produktsegmenten sei man exzellent, um nicht zu sagen, besser aufgestellt als McD. "Wir haben die höchste Kapitalrentabilität aller großen Fast food-Unternehmen und diesen Weg wollen wir fortsetzen. Mein Ziel ist es, eine Yum-Dynastie aufzubauen und diese fußt langfristig sehr wesentlich in China. Dort wurden im letzten Jahr 350 neue Restaurants eröffnet. Erfolgsgeheimnis im Reich der aufgehenden Sonne: Neben den weltweiten Standards Regionalisierung von Management und Angebot."

www.yum.com

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